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DIE GEMEINDE WÄCHST

Mehr Platz für Kinder: Egglkofen plant eine Erweiterung der Krippe

Das „Kinderland Egglkofen“: Links ist der Kindergarten, rechts die Kinderkrippe. Beide Gebäude werden mit einem Erweiterungsbau verbunden, in dem eine zusätzliche Krippengruppe Platz finden wird.
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Das „Kinderland Egglkofen“: Links ist der Kindergarten, rechts die Kinderkrippe. Beide Gebäude werden mit einem Erweiterungsbau verbunden, in dem eine zusätzliche Krippengruppe Platz finden wird.
  • Harald Schwarz
    vonHarald Schwarz
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Die Gemeinde wächst; aktuell werden zwei Baugebiete bebaut (Am Bäckerberg und Fürstberg), ein drittes erschlossen (Bergblick). Da in erster Linie Einfamilienhäuser entstehen, werden auch viele Kinder nach Egglkofen kommen. Kinder, die auch Platz im Kinderland brauchen. Deshalb muss hier erweitert werden.

Egglkofen – Die Gemeinde wächst; aktuell werden zwei Baugebiete bebaut (die Baugebiete Am Bäckerberg und Fürstberg), ein drittes wird derzeit erschlossen (Baugebiet Bergblick). Da in erster Linie Einfamilienhäuser entstehen, werden auch viele Kinder nach Egglkofen kommen. Kinder, die auch Platz im Kinderland (Kindergarten und -krippe) brauchen werden. Deshalb hat der Gemeinderat eineErweiterung des Kinderlandesum eine Krippengruppe auf den Weg gebracht.

Kindergarten und Krippe ausgelastet

Die Gemeinde hat im „Kinderland Egglkofen“ aktuell zwölf Krippenplätze und 40 Kindergartenplätze. Sowohl Krippe als auch Kindergarten sind damit so gut wie ausgelastet. Deshalb wurde das Architekturbüro Englmeier mit der Planung einer zusätzlichen Kinderkrippengruppe beauftragt.

Bernhard Englmeier stellte dem Gemeinderat seine Idee von dem Erweiterungsbau vor. So soll zwischen dem Kindergarten und der Kinderkrippe ein flaches, eingeschossiges Gebäude entstehen, in dem die zusätzliche Gruppe Platz finden wird. In dem 20 Meter langen und 6,5 Meter breiten Gebäude wird es einen Spielflur geben, der Gruppen- und der Ruheraum sind nach Süden ausgerichtet, die Personalräume nach Norden. Damit der Gruppenraum genügend Licht bekommt, hat Architekt Englmeier ihn mit einer Oberlichtkuppel sowie großen Fenstern ausgestattet.

Bedenken wegen Flachdach

Damit dasneugestaltete Kinderlandnicht eine einheitliche Front bildet, möchte er den Anbau mit einer Holzverschalung versehen, um so „die Fassade aufzulockern“, wie er es beschreibt. Diese Art der Fassade wird auch bei einem kleinen Anbau aufgenommen, in dem zukünftig die Kinderwägen abgestellt werden können.

Ulrich Brams (ULE) äußerte Bedenken wegen des geplanten Flachdaches, doch Architekt Englmeier beruhigte. Das Dach wird ein leichtes Gefälle haben und die Entwässerung über eine Dachrinne nach außen erfolgen. Damit sei man auf der sicheren Seite, ist der Architekt überzeugt. Er konnte auch die Bedenken von Irmgard Eberl und Thomas Mayrhofer (beide CSU) wegen der Oberlichtkuppeln zerstreuen. Sie liefern zum einen ausreichend Licht und sind zum anderen verschattbar, so dass es nicht zu heiß werden kann. Das gilt auch für den Ruheraum, der im Süden des Gebäudes liegt, wie Alexander Lengfellner (ULE) anmerkte.

Christian Senftl (CSU) regte zudem an, die Statik noch einmal zu prüfen, ob möglicherweise bei Bedarf das Gebäude auch aufgestockt werden kann.

544 000 Euro Kosten geschätzt

Architekt Bernhard Englmeier äußerte sich auch zu den Kosten. Da das ursprünglich geplante zweite Geschoss weggefallen ist, sei der zweite Entwurf kostengünstiger. Er rechnet mit etwa 544 000 Euro. Dazu kommen aber auch noch Fördermittel, deren Höhe noch nicht genau feststeht. Zudem, fügte Englmeier an, kommen noch weitere Kosten dazu. Man habe in dieser Woche das Kinderland in Sachen Brandschutz untersuchen lassen und sei dabei auf ein paar neuralgische Punkte gestoßen. Allerdings sei die Sicherheit der Kionder nicht gefährdet, versicherte er.

Erweiterung soll im Frühjahr fertig sein

Nachdem der Gemeinderat einstimmig grünes Licht zu dem Entwurf gegeben hat, soll im Juli die Ausschreibung erfolgen und noch im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden. Bürgermeister Johann Ziegleder (ULE) sagte auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen, dass die Erweiterung für die zusätzliche Kindernkrippengruppe im Frühjahr fertig sein soll.

In Sachen Kindergarten möchte Ziegleder im nächsten Jahr einen Waldkindergarten auf den Weg bringen. Wenn die Nachfrage nicht ausreichen sollte, könnte beim Kinderland eine zusätzliche Erweiterung im Norden geplant werden.

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