Mehr Geselligkeit als Schießsport

Schützenmeister Hans Gschwendtnerehrte gleich drei Ehepaare. Unter dem Beifall der Versammlung überreichte er an Fannerl und Hans Mitterhofer für 30-jährige, an Anita und Josef Rauscheder für 40-jährige und an Maria und Josef Obergaulinger gar für 45-jährige treue Vereinszugehörigkeit Orchidee, Urkunde und ein Präsent. Gschwendtner bedankte sich bei jedem Mitglied für die zuverlässige Hilfsbereitschaft und Mitarbeit, auch in der Hoffnung, dass das noch lange so bleibe möge. Von rechts Schützenmeister Gschwendtner und die Ehepaare Mitterhofer, Rauscheder und Obergaulinger. nz
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Schützenmeister Hans Gschwendtnerehrte gleich drei Ehepaare. Unter dem Beifall der Versammlung überreichte er an Fannerl und Hans Mitterhofer für 30-jährige, an Anita und Josef Rauscheder für 40-jährige und an Maria und Josef Obergaulinger gar für 45-jährige treue Vereinszugehörigkeit Orchidee, Urkunde und ein Präsent. Gschwendtner bedankte sich bei jedem Mitglied für die zuverlässige Hilfsbereitschaft und Mitarbeit, auch in der Hoffnung, dass das noch lange so bleibe möge. Von rechts Schützenmeister Gschwendtner und die Ehepaare Mitterhofer, Rauscheder und Obergaulinger. nz

Neumarkt-St. Veit – Von insgesamt 41 Mitgliedern des Hörberinger Schützenvereins Immertreu nahmen rund 70 Prozent an der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Obergaulinger“ im Ortsteil Blindenhaselbach teil.

Schützenmeister Hans Gschwendtner erinnerte in seinem Bericht über die Schießsaison an zahlreiche Veranstaltungen. So sei der Tagesausflug nach München sehr informativ gewesen, als erfolgreich bezeichnete er das Hoffest in Blindenhaselbach und das Maibaumaufstellen durfte ebenso nicht fehlen. Gartenfest und Schützenkranzl, Christbaumversteigerungen und Filmabend lockten zahlreiche Mitglieder an. Zusätzlich hatte die Vorstandschaft runde Geburtstage und andere Jubiläen der Mitglieder beachtet und jeweils Glückwünsche und Geschenke überbracht.

Freilich hielt der Verein auch Schießabende ab. Da waren das Anfangsschießen im Oktober sowie das Königs- und Endschießen im April, jeweils mit einem Preisschießen verbunden. Dazwischen gab es noch fünf „griabige“ Schießabende, wobei das unterhaltsame Gespräch überwog.

Aus dem Kassenbericht von Ernst Grätz erfuhren die Mitglieder, dass die Einnahmen aus Hoffest, Christbaumversteigerung und Mitgliederbeiträgen die Ausgaben für Versicherungen, Jahreshauptversammlung, Neuanschaffungen und Schützenkranzl um fast 500 Euro überstiegen hätten. Der Betrag wurde den Rücklagen zugeführt.

In seiner Vorschau gab Schützenmeister Gschwendtner dann bekannt, dass dankenswerterweise bereits ein Mitglied des Vereins einen Maibaum gestiftet habe, der am 1. Mai beim Wirt aufgestellt wird. Stolz erinnerte er daran, dass 2015 die Immertreuschützen in den Medien als schnellste Maibaumaufsteller erwähnt worden waren. Das war nur möglich, weil sehr viele Mitglieder beim Fällen, Schepsen, Schmücken und Aufstellen geholfen hätten. Er hofft, dass im kommenden Jahr die Helfer sowohl beim Hoffest wie auch beim Maibaum wieder bereitwillig dabei sind.

Lange diskutierten die Schützen, ob sie wieder einen mehrtägigen Vereinsausflug unternehmen wollen. Der im Vorjahr war mangels Beteiligung abgesagt worden. Eine klare Mehrheit sprach sich dafür aus, einen Zweitageausflug nach Unterfranken zu unternehmen. nz

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