Mehr Energie-Effizienz: Gemeinde Erharting will sich vernetzen

Die Energieagentur Chiemgau-Salzach-Inn und das Institut für nachhaltige Energieversorgung an der Technischen Hochschule Landshut planen gemeinsam die Gründung eines kommunalen Energieeffizienznetzwerks in den Landkreisen Mühldorf, Altötting und Rottal-Inn.

von Martina Fuhrmann

Erharting – Mit dem Netzwerk soll ein breiter fachlicher Austausch zwischen den Kommunen zu den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz angeregt werden. Der Gemeinderat Erharting hat in seiner jüngsten Sitzung über einen möglichen Beitritt beraten.

In der Sitzung wurden die Ziele des Netzwerks definiert, wobei konkret die Steigerung der Energieeffizienz, die Verminderung von klimaschädlichen Triebhausgasemissionen und die Senkung von Energiekosten in den teilnehmenden Kommunen benannt wurden. Das Netzwerk läuft über drei Jahre und wird durch das Bundesumweltministerium mit 60 Prozent gefördert, wie die Gemeinderäte erfuhren. Eine Vertreterin des Instituts für Systemische Energieberatung GmbH an der Hochschule Landshut informierte hatte Mitte Oktober die Gemeinderäte der drei Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach über alles Wesentliche aufgeklärt und stand für Fragen zur Verfügung. Sie teilte dabei mit, dass im Rahmen dieses Netzwerks zehn Projekte in der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach, das heißt drei pro Mitgliedsgemeinde sowie das Rathaus, begleitet würden. Diese Beschränkung ist dem Ziel, in die Umsetzung zu kommen, geschuldet.

Die Meinung der Erhartinger Gemeinderäte war eindeutig: Einstimmig, mit 8:0, waren sie für den Beitritt, vorbehaltlich der Fördermittelbewilligung. In der Finanzplanung für die Jahre 2021 bis 2023 wird jeweils der Eigenanteil der Gemeinde Erharting in Höhe von circa 2000 Euro netto jährlich – insgesamt also circa 6000 Euro netto pro Mitgliedsgemeinde – zur Verfügung gestellt.

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