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Marktgründung vor 750 Jahren im Fokus

Feiertag mit offenen Geschäften: Am Georgitag im April und am Mantelsonntag im Oktober präsentieren die Händler ihre Waren auf dem Neumarkter Stadtplatz. Durchaus möglich, dass die Werbegemeinschaft in diesem Jahr die Marktgründung vor 750 Jahren thematisch aufgreifen wird. je
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Feiertag mit offenen Geschäften: Am Georgitag im April und am Mantelsonntag im Oktober präsentieren die Händler ihre Waren auf dem Neumarkter Stadtplatz. Durchaus möglich, dass die Werbegemeinschaft in diesem Jahr die Marktgründung vor 750 Jahren thematisch aufgreifen wird. je

Osterdeko am Stadtplatz, die Nacht der Musik Ende Juli und der Weihnachtsgarten im Dezember: Das sind die Steckenpferde im Jahresprogramm der Verkehrs- und Werbegemeinschaft Neumarkt-St. Veit. Daran will sie festhalten, wobei in diesem Jahr auch noch ein besonderes Jubiläum dazukommt, das auch die Werbegemeinschaft thematisch aufgreifen will: 750 Jahre seit Marktgründung.

Neumarkt-St. Veit – „Eine 750-Jahr-Feier feiert man nicht alle Tage. Auch die Werbegemeinschaft sollte dafür die Werbetrommel rühren. Es wäre gut, wenn sie sich da einbringen könnte“, warb Florian Berger bei der Versammlung im „Poseidon“ darum, sich von dem Jubiläum zur Marktgründung 1269 inspirieren zu lassen.

Steckenpferd ist der Weihnachtsgarten

Auch Christian Göttlinger, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, griff diese Anregung gleich auf, brachte den Mantelsonntag am 20. Oktober ins Spiel, der sich durchaus an ein „historisches Motto“ anlehnen könnte. Denn stattfinden werde dieser verkaufsoffene Sonntag auf jeden Fall. Es handelt sich um eine der immerwährenden Veranstaltungen, die im Jahresprogramm der Werbegemeinschaft einen festen Platz haben. So wie an Ostern wieder Osterdeko den Stadtplatz aufhübschen oder die Nacht der Musik am 26. Juli wieder die Kunden zur nächtlichen Shopping-Tour nach Neumarkt-St. Veit locken sollen. „Eine dezentrale Veranstaltung, zum Bummeln. Dieses Konzept soll beibehalten werden“, betonte Göttlinger bezüglich dieser Veranstaltung, der er ein Alleinstellungsmerkmal im Landkreis attestierte. Ein Steckenpferd ist auch der Weihnachtsgarten, in diesem Jahr findet dieser vom 6. bis zum 8. Dezember statt, wobei Göttlinger anmerkte, dass das Ehepaar Saller altersbedingt ab dem nächsten Jahr nicht mehr die Organisation für den Christkindlmarkt auf dem Krabbe-Anwesen übernehmen könne. Über die Tische hinweg wurden Verbesserungen des Weihnachtsgartens diskutiert. Durchaus wurde dabei geäußert, dass mehr Kunsthandwerker und Stände mit Weihnachtsschmuck den Markt bereichern könnten. Vielleicht sollten die Standgebühren für Essen und Trinken erhöht werden, während Bastler vielleicht eine niedrigere Standgebühr zahlen sollten – lautete eine Anregung.

Rückblickend informierte Göttlinger darüber, dass die Werbegemeinschaft einige Projekte im Rahmen des ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) umsetzen konnte. Durch eine Lenkungsgruppe stehen seit Kurzem Mittel zur Verfügung, um die Attraktivität der Stadt zu steigern und Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Göttlinger sprach in diesem Zusammenhang die einheitliche Umrüstung der Weihnachtsbeleuchtung auf LED an, die im vergangenen Jahr in die Tat umgesetzt worden sei. Um die Händler vor Ort zu stärken seien die vom Werbering herausgebrachten Neumarkt-St. Veit-Gutscheine leicht modifiziert worden. Neben der 25-Euro-Variante gibt es auch welche für zehn und 15 Euro, die bei den teilnehmenden Geschäften eingelöst werden können. Um die persönliche Bindung zum Kunden zu stärken, plane die Werbegemeinschaft auch weiterhin Aktionen, überrascht beispielsweise Kunden, die den Neumarkt-St. Veit-Aufkleber auf dem Auto haben, mit kleinen Präsenten.

Dass sämtliche Aktionen der Werbegemeinschaft gut ankommen, zeigt ein Blick in die Kasse. Wie dem Bericht von Sabine Berghammer zum Jahr 2017 zu entnehmen war, hätten die Einnahmen mit 17 478 Euro die Ausgaben übertroffen, der Überschuss ließ den Gesamtstand auf der Habenseite auf 5862 Euro ansteigen. Und auch ein Blick auf die aktuellen Zahlen von 2018 ist vielversprechend. Das Gesamtguthaben sei demnach zum 31. Dezember 2018 auf 6679 Euro angestiegen, so Berghammer.

Keine Änderungen bei den Neuwahlen

Die Neuwahlen brachten keine Änderungen. Vorsitzender bleibt Christian Göttlinger, sein Stellvertreter Oliver Vollmer, die Kasse verwaltet wie bisher Sabine Berghammer, Schriftführerin ist Bettina Hartel. Und als Beisitzer stehen der Vorstandschaft Jutta Berghammer, Werner Kitschke, Emil Steinbach, Richard Weindl und Silvia Wegner zur Verfügung.

Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner würdigte schließlich das Engagement des Werberings und bedankte sich dafür, dass die Veranstaltungen das gesellschaftliche Leben bereichern. Er machte darauf aufmerksam, dass es am 13. Februar die nächste Sitzung der Projektgruppe von ISEK gebe und bat um Ideen. Er ging dabei selbst mit gutem Beispiel voran, regte die Organisation eines Neubürgerempfangs an. Außerdem schlug er vor, dass man auch Geburten mit einer Aufmerksamkeit begleiten könne.

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