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GESAMTLEITUNG IM EILTEMPO

Manuela Schmaußer löst Anna-Maria Held als Kindergartenleiterin in Egglkofen

Die neue Leiterin des Kinderlandes: Bürgermeister Johann Ziegleder (links) heißt die 22-jährige Teisingerin Manuela Schmaußer im Garten des Kindergartens willkommen.
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Die neue Leiterin des Kinderlandes: Bürgermeister Johann Ziegleder (links) heißt die 22-jährige Teisingerin Manuela Schmaußer im Garten des Kindergartens willkommen.
  • Harald Schwarz
    VonHarald Schwarz
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Das hätte sich Manuela Schmaußer nicht träumen lassen, als sie zu Jahresbeginn zur stellvertretenden Leiterin der Egglkofener Kindertagesstätte „Kinderland“ bestimmt wurde: Nur drei Monate später wurde ihr die pädagogische Gesamtleitung des Kinderlandes übertragen.

Egglkofen – Das hätte sich Manuela Schmaußer auch nicht träumen lassen, als sie zu Jahresbeginn zur stellvertretenden Leiterin der Egglkofener Kindertagesstätte „Kinderland“ bestimmt wurde: Nur drei Monate später wurde der stellvertretenden Einrichtungsleiterin die pädagogische Gesamtleitung des Kinderlandes übertragen. Bürgermeister Johann Ziegleder überreichte ihr als Willkommensgruß einen Blumenstrauß.

Hochzufrieden mit der geleisteten Arbeit

Manuala Schmaußer, 22 Jahre, stammt aus Teising, und übernimmt die Nachfolge von Anna-Maria Held, die aus privaten Gründen gekündigt hatte. „Wir waren hochzufrieden mit der Arbeit, die Anna-Maria Held geleistet hat“, sagt Bürgermeister Ziegleder. Deshalb habe man ihr auch keine Steine in den Weg gelegt, als sie um die Auflösung ihres Vertrages gebeten hatte.

Ziegleder sagt auch, dass die Gemeinde offen sei, wenn die engagierte Erzieherin wieder zurückkehren möchte. „Es fällt mir sehr schwer, das Kinderland zu verlassen, gerade weil wir als Team sehr viel erreicht haben und vieles auf die Beine stellen konnten“, bedauert Anna-Maria Held.

Anna-Maria Held arbeitete ihre Nachfolgerin bereits ein

Held war seit September 2019 Leiterin des „Kinderlandes“. Die gelernte Erzieherin hat auch Kindheitspädagogik in München an der Hochschule studiert und sich zur Entspannungspädagogin für Kinder fortgebildet. Sie bietet Kurse für Kinder und Erwachsene mit dem Schwerpunkt Achtsamkeit und Meditation an, gibt aber auch Fortbildungen über das Kreisbildungswerk Mühldorf. Wenn es ihr privates Umfeld erlaubt wird sie an eine Fachakademie für Sozialpädagogik wechseln, um die nächste Generation Erzieherinnen auszubilden und mit ihren Erfahrungen auf die Berufswelt vorzubereiten.

Der Gemeinderat hat der Bewerbung von Manuela Schmaußer für die Stelle als Leiterin des Kinderlandes zugestimmt. Von ihrer Vorgängerin Anna-Maria Held wurde sie in die Zusammenhänge und die Aufgabenfelder einer Leitung bereits als Stellvertreterin intensiv eingearbeitet.

Zusätzliches Studium zur Kindheitspädagogin

Der berufliche Werdegang von Manuela Schmaußer begann mit der Ausbildung zur Erzieherin, die sie im Juli 2020 abschloss. Seit September war sie Gruppenleiterin in der Kinderkrippe. Derzeit absolviert die 22-Jährige ein Studium zur Kindheitspädagogin an der Technischen Hochschule Rosenheim. Einen Tag pro Woche widmet sie sich am Campus Mühldorf dem Studium, das derzeit online stattfindet. Lena Kirscheneder wird nach Abschluss ihrer Ausbildung ab September die stellvertretende Einrichtungsleitung übernehmen.

Als Leiterin des Kinderlandes ist Manuela Schmaußer für die Kinderkrippe, den Kindergarten und den Kinderhort mit den 13 Mitarbeitern, die für die Einrichtung tätig sind, verantwortlich. Am „Teiloffenen Konzept“, das ihre Vorgängerin eingeführt hat, sind keine größeren Veränderungen geplant, so Schmaußer. Ein Anliegen war ihr auch, die Homepage des Kinderlandes neu zu gestalten und mit Informationen und Texten zu füllen. Die Fertigstellung ist im April geplant. Bürgermeister Ziegleder bindet die neue Leiterin bereits zu Beginn der Planungen für die beabsichtigten räumlichen Veränderungen mit ein.

Neuer Kindergarten steht im Raum

So habe die Verwaltung aufgrund der neuen Baugebiete in Egglkofen einige Planspiele angestellt und angeregt, dass die Gemeinde in absehbarer Zeit einen neuen Kindergarten bauen müsse. Als Standort schlug sie den Parkplatz an der Grundschule vor, wobei Ziegleder ein anderer Standort lieber wäre. Er bringt das Pfarrheim ins Gespräch, das ja vorher der Kindergarten St. Elisabeth gewesen ist.

Darüber wird der Gemeinderat am kommenden Mittwoch beraten. Genauso wie über die Bauart; ob Ziegel, Holzständerbauweise oder Containerlösung. Ein Architekt habe bereits eine Planskizze entworfen.

Bürgermeister Ziegleder macht aber auch keinen Hehl daraus, dass man erst einmal schauen muss, was finanziell machbar ist. Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde rund 260 000 Euro für den Unterhalt von Kindergarten, Krippe und Hort aufwenden müssen. Auch wenn es klar sei, dass „wir tun, was notwendig ist, schließlich sind Kinder unsere Zukunft. Aber wir müssen die Finanzen halt auch im Blick behalten“.

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