Lohkirchener zeigen sich besonders spendabel

Für besondere Verdienstewurde Michael Huber (Bildmitte) von Vorsitzendem Martin Gruber (links) und seinem Stellvertreter Thomas Neuberger geehrt. RE

Lohkirchen – Bei der Mitgliederversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) gab Vorsitzender Martin Gruber das Ergebnis der Kriegsgräbersammlung bekannt: 1209 Euro könnten sich sehen lassen.

Das seien pro Einwohner 1,55 Euro. „Damit“, so Gruber, „liegen wir weit über den Durchschnitt, denn zum Beispiel in Mühldorf spenden die Einwohner nur 0,30 Euro pro Person.“

Irmgard Wagner aus dem Kreisvorstand, bat um Werbung zugunsten der Workcamps für die Jugend. Diese fahren beispielsweise nach Costamana, um dort Soldatenfriedhöfe zu pflegen. Weiter betonte Wagner dass auch der Freizeitfaktor nicht zu kurz komme. Anmelden können sich dazu die Jugendlichen ab 16 Jahren. Der Reisetermin ist in den Sommerferien.

Für seine besonderen Verdienste wurde Michael Huber für langjährige Sammeltätigkeit zugunsten der Kriegsgräberfürsorge geehrt.

Eine längere Diskussion stieß Gruber mit der Frage nach einheitlicher Vereinskleidung an. Zur Vereinskleidung wurde geäußert, dass diese Uniformcharakter habe. Oftmals werden Mitglieder, die zwar beim Verein sind, aber nicht bei der Bundeswehr waren, angesprochen, warum sie die Kleidung tragen. Man solle sich überlegen auf Einheitliche Sakkos zurückzugreifen, die nicht den Uniformcharakter widerspiegeln.

Bezüglich der Mitgliederwerbung zeigte sich, dass keine neuen Reservisten nachkommen, da es diese nicht mehr gibt. Also müsse man sich andere Überlegungen machen, wie sich der Verein erhalten lässt. Geplant ist dazu am 3. Oktober ein Familienausflug nach Oberreith zum Pfeil und Bogen schießen. Vielleicht, so Vorsitzender Gruber, können hier neue Mitglieder überzeugt und aktiviert werden. stn

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