Lohkirchen: Nachruf auf Rosalie Niederschweiberer

Rosalie Niederschweiberer †
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Rosalie Niederschweiberer †

Lohkirchen – Völlig unerwartet verstarb nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt, Rosalie Niederschweiberer aus Riedering, Gemeinde Lohkirchen.

Im Gottesdienst ging Kaplan Bernhard Häglsperger und Gemeindereferentin Elisabeth Naurath auf die Lebensstationen der Verstorbenen ein.

Geboren wurde Rosalie Niederschweiberer am 4. Februar 1939 in Riedering bei Lohkirchen. In Lohkirchen besuchte sie acht Jahre die Volksschule. Da zu Hause eine große Landwirtschaft auf Rosalie wartete, packte sie nach der Schule auf dem Hof mit an. 1958 begann sie eine Lehre als Köchin im Krankenhaus in Landshut. Nachdem jedoch Rosalies Vater mit 51 Jahren verunglückt war, kehrte sie nach Hause zurück und bewirtschaftete mit ihrer Mutter und ihrer Schwester den elterlichen Hof.

1959 lernte sie bei einem Ball ihren späteren Mann Alfons Niederschweiberer aus Mößling kennen. Mit der Hochzeit übernahm das Ehepaar das elterliche Anwesen von Rosalie in Riedering. Gemeinsam modernisierten und erweiterten sie den Hof, zu einem stattlichen Anwesen. 1996 wurde der Hof an Sohn Christian, übergeben. Jedoch legte sie nicht ihre Hände in den Schoß- sondern half auch weiterhin mit, solange es ihr Gesundheitszustand zuließ.

Aus der harmonischen Ehe gingen acht Kinder hervor – wobei zwei Kinder auf tragische Weise tödlich verunglückten. Um die Oma und Uroma trauern neben Ehemann und Kindern auch 18 Enkel und zwei Urenkel.

Große Freude bereitete Rosalie Niederschweiberer der Weitere Hobbys waren das Stricken und Kreuzworträtseln. Ein monatliches Muss war der Besuch der Seniorennachmittage. Vergönnt war ihr noch vor kurzem die Feier des 90. Geburtstages ihres Mannes Alfons und auch ein Treffen mit ihren Freunden kam noch zustande. stn

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