Lohkirchen: Nachruf auf Johann Huber

Johann Huber †

Lohkirchen – Eine große Trauergemeinde nahm in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Abschied von Johann Huber, Hottenberg.

Pfarrer Franz Eisenmann hielt Rückschau auf die Lebensstationen von Johann Huber.

Geboren wurde Huber am 27. Mai 1939, in Gumattenkirchen auf dem elterlichen Anwesen in Ernsting. Dort ist er mit zwei jüngeren Geschwistern aufgewachsen. Nach der Schule erlernte er das Bauernhandwerk. Seinen Lebensunterhalt verdiente er anschließend als landwirtschaftlicher Arbeiter. Später machte Huber eine Umschulung zum Mauerer und war über 13 Jahre in diesem Beruf tätig.

1966 heiratete er die Landwirtstochter Anna Meyer aus Lohkirchen. Mit ihr führte er die elterliche Landwirtschaft in Ernsting fort. Aus der Beziehung gingen die Kinder Johann, Roswitha und Anna-Maria, hervor. Große Freude bereiteten ihm auch seine Fünf Enkelkinder. Als 1979 das elterliche Anwesen seiner Frau Anna zum Verkauf stand, kaufte die Familie das Elternhaus und zog nach Hottenberg. Mit viel Fleiß und Durchhaltevermögen bauten die Hubers den Betrieb auf und erfreuten sich am Garten und später auch an den Enkelkindern. Ein schwerer Verlust war der Tod seiner Anni 2012.

Bis ins hohe Alter hat er kräftig im landwirtschaftlichen Betrieb, der mittlerweile vom Sohn Johann weitergeführt wird, mitgearbeitet. Trotz gesundheitlicher Probleme nahm Johann Huber am Geschehen auf dem Hof teil, schaute nach der Ernte oder auch den Tieren. Der Verstorbene war eben ein Bauer mit Leib und Seele.

Besondere Freude bereitete ihm sein Rosengarten und und wenn das Wetter passte, saß er gerne an seinem Lieblingsplatz – am Bankerl unterm Hottenberger Kreuz. Noch vor kurzem besuchte er den Seniorennachmittag in Lohkirchen. Gesundheitliche Probleme erforderten einen Krankenhausaufenthalt, doch eine Genesung blieb ihm verwehrt. Am offenen Grab verabschiedeten sich KSK und Feuerwehr Lohkirchen sowie die Marianische Männerkongregation von ihrem treuen Mitglied. stn

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