Leichenhaus wird abgerissen, die Friedhofsmauer ergänzt

Egglkofen – Beim Pfarrfamilienabend der Pfarreien Egglkofen, Wiesbach, Frauenhaselbach im Gasthaus Schober informierte Kirchenverwalter Leonhard Hausperger nach einer kurzen Andacht die Mitglieder über das abgelaufene Kirchenjahr.

Den Anfang machte die Wahl der Kirchenverwaltung für 2019 bis 2025. Dem Gremium gehören neben Hausperger noch Heike Stangl, Rudolf Huber und Reinhard Haberger an. Die ausgeschiedenen Mitglieder Hans Hilz, Sepp Biebl und Helmut Bruckner versprachen, mit ihrer Erfahrung weiterhin bei Anlässen mitzuhelfen.

Von den Bauprojekten erwähnte Hausperger den Leichenhausabbruch und die Friedhofmauerergänzung. Dazu kommen die Neuanlage eines Zugangs, die Begrünung der freien Fläche sowie das Aufstellen von Sitzgelegenheiten.

Nicht nur wegen der Einsprüche des Denkmalamtes seien Komplikationen aufgetreten, erklärte Hausperger. Diese seien jedoch von der Gemeinde geschultert worden. Ein Behindertenparkplatz sei geschaffen worden. Auf Anregung des KSK-Vorsitzenden Nik Gebler wurde das Elektrokabel zum Kriegerdenkmal erneuert. Die seit März 2014 festgestellten Mängel an der Nebenkirche Michlbach – dort gab es Schimmel im Innenraum – seien zum Teil behoben und können weiter behandelt werden. In diesem Jahr gebe es erneut Fördermittel, sagte Hausperger. Bei den Maßnahmen werde der Schwerpunkt auf die Erhaltung der Bausubstanz gelegt. Kosten und Baubeginn stünden noch nicht fest. Die finanziellen Verhältnisse der Pfarrkirchenverwaltung Egglkofen seien geordnet, die jederzeitige Zahlungsbereitschaft gesichert. Zudem stünden ein Grundstock und, seit 2018 neu, eine Schlüsselzuweisung in Höhe von 50 000 bis 100 000 Euro zur Verfügung.

Im Anschluss hielt Pater Marian Leibl einen Vortrag über den Schweizer Schutzheiligen Klaus von der Flüe. Über diesen Schutzpatron des Landvolkes, der von 1417 bis 1487 als Bürgermeister, Bauer, Einsiedler und wundertätiger Friedensvermittler lebte und 1947 heilig gesprochen wurde, wusste der Geistliche vieles zu berichten.

Helmut Bruckner zeigte noch Höhepunkte des vergangenen Jahres in einem Lichtbildervortrag. nz

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