Ihr Leben war oft nicht einfach

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Anna Wittmann vollendet 80 Lebensjahre – Arbeitsleben führt sie auch in die Schweiz

Oberbergkirchen/Aubenham – Gesundheitlich eingeschränkt vollendete Anna Wittmann aus Aubenham das 80. Lebensjahr. Sie ist an den Rollstuhl angewiesen, erhält dabei aber Hilfe und Zuneigung von den Familien der Kinder.

Nicht gerade einfach war ihre Kindheit. Als mittleres von fünf Kindern wurde sie den Eheleuten Anna und Georg Ecker auf dem Bauernhof in Kienrathing geboren. Nach dem Volksschulbesuch in Ranoldsberg verrichtete sie schwere, bäuerliche Arbeit auf dem elterlich Hof. Nach Abschluss der Hauswirtschaftschule kam sie nach Töging, später war sie auch in Haushalten in der Schweiz beschäftigt. Die Jubilarin lernte Englbert Wittmann kennen und mit der Hochzeit übernahmen sie das Anwesen in Aubenham im Nebenerwerb. Sohn Adolf und Englbert und Tochter Elisabeth gingen aus dem Ehebund hervor, die Jubilarin freut sich über fünf Enkel und ein Urenkel.

Sie machte den Haushalt und die Landwirtschaft, fand Ausgleich und Freude bei den Blumen und Garten, ihr Ehemann bekam Arbeit beim Ziegelwerk Aubenham. Viel zu früh verstarb ihr Ehemann im Jahr 2008.

Gerne unternahm sie Tagesausflüge, beschäftigte sich mit Handarbeit und Lesen. Bis vor einigen Jahren hat sie ihre Eigenständigkeit bewahrt. Nachdem sich eine schwere Krankheit bemerkbar machte, die auch mehrere Krankenhausaufenthalte nötig machte, ging es mit dem Wohlbefinden stetig bergab; sie jetzt auf den Rollstuhl und auf Hilfe angewiesen, die sie von den Kindern erhält.

Neben den Kindern mit ihren Familien gratulierten auch Bürgermeister Michael Hausperger für die Gemeinde und Christine Gossert vom Pfarrgemeinderat. fma

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