Länderspielatmosphäre beim TSV

Länderspielatmosphäre am Samstag beim Spiel Neumarkt gegen Caneva. Foto hus
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Länderspielatmosphäre am Samstag beim Spiel Neumarkt gegen Caneva. Foto hus

Ein AH-Turnier am Freitag, die Kinder kickten am Samstag, Länderspielatmosphäre gar am Abend zwischen Neumarkt-St. Veit und der Auswahl aus der Partnerstadt Caneva: Gestern gingen die dreitägigen Einweihungsfeierlichkeiten am Sportheim des TSV Neumarkt-St.

Veit mit der Einweihung der neuen Anlage zu Ende.

Neumarkt-St. Veit - Pfarrer Franz Eisenmann und Priesteramtskandidat Alois Emslander zelebrierten den Familiengottesdienst im Beisein von etwa 500 Sportleranhängern und zahlreichen Ehrengästen. Eingangs bezeichnete der Geistliche den Sportplatz als Schmuckkästchen, einen Ort der Erholung, Begeisterung und Freude. Hier gehe es ums "Miteinander", denn alle Menschen seien Talentsucher. In der Gemeinschaft gelte es neben dem Einbringen von Fähigkeiten, darum, das Mittun zu entdecken, einzusetzen, zu entwickeln und zu fördern. Nach dem Gottesdienst erteilte Pfarrer Eisenmann dem Sportheim mit seinen Anlagen den kirchlichen Segen.

Fußball-Abteilungsleiter Hans Müller erinnerte an die 995 Tage andauernde Bauzeit seit der Grundsteinlegung am 5. November 2011. Sehr viel sei durch Zusammenhalt und Ehrgeiz in diesen vier Jahren passiert, gab es doch besonders viele Probleme bei der Finanzierung zu meistern.

Mit der großartigen Unterstützung der Stadt durch Bürgschaftsübernahmen und Zuschüsse, Spenden, Sponsoren, Unterstützung ortsansässiger Handwerkerfirmen und Privatpersonen sowie der etwa 6000 freiwilligen Arbeitsstunden in Eigenleistungen durch die Mitglieder sei dieses Gemeinschaftswerk erstellt worden. Der zeitgemäße Neubau sei dringend erforderlich gewesen, so Müller weiter, denn die Fußballabteilung des TSV Neumarkt hat 14 Mannschaften im Rundenbetrieb.

Bürgermeister Erwin Baumgartner gratulierte der Fußballabteilung und dem TSV für das gelungene Werk und nannte die Einweihung des Sportheimes als einen großen Tag der Freude und des Dankes. Für die Baumaßnahme gab das Stadtoberhaupt die Note "Eins plus".

TSV-Vorstand Harry Eberl erinnerte an den schwierigen Beginn. Durch den hartnäckigen Glauben an das Mögliche sei die Fertigstellung des Sportheims überhaupt erst realisierbar gewesen. Ziel sei es nun das Sportheim mit Leben zu erfüllen, das Herz eines Sportvereins seien Kinder und Jugendliche.

Mit Leben wurde der Sportplatz die tage zuvor bereits erfüllt. Länderspielatmosphäre herrschte gar am Samstag beim Vergleichsspiel zwischen dem A.S.D. Caneva aus der italienischen Partnerstadt und der Kreisklassen-Mannschaft des TSV Neumarkt-St. Veit: Angeführt vom Schiedsrichtertrio des Unparteiischen Manfred Ebert aus Buchbach liefen die beiden Teams mit den Neumarkter Nachwuchsspielern an der Hand ein. Es folgten die italienische und die deutsche Nationalhymne sowie der Wimpel-Austausch zwischen den Spielführern Markus Windhager und Rocco Luca. SV-Abteilungsleiter Hans Müller erhielt von seinem Amtskollegen aus Caneva als Erinnerung ein graviertes T-Shirt.

Als die Gäste nach 15 Minuten in Führung gingen war es erst wenigen Minuten vor der Halbzeitpause Stefan Bögl, der für den Ausgleich sorgte. Zahlreich wurde auf beiden Seiten ausgewechselt, bis beim Schlusspfiff der verdiente 3:2-Erfolg für Neumarkt-St. Veit bejubelt werden konnte.

Die guten langjährigen freundschaftlichen Beziehungen wurden im Sportheim, in den aufgestellten Zelten und auf der Tribüne beim deutsch-italienischen Fest zur Musik der "Bergdachsen" viele Stunden mit italienischen Wein, Pizza und bayerischen Brotzeiten vertieft. hus

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