Im Kulturbahnhof Neumarkt-St. Veit: Kleine Blechpartie ganz groß

Auftakt für einen unterhaltsamen Nachmittag:Die Musiker spielten sich selbst in den Saal. Jaensch

Lange vor Beginn der Veranstaltung im Kulturbahnhof reichten die Sitzmöglichkeiten nicht mehr aus. Alle „Notsitze“ waren besetzt, als Sepp Eibelsgruber mit seiner kleinen Blechpartie musizierend in den Saal marschierte. Und schon stand einem beschwingten Nachmittag nichts mehr im Weg.

Neumarkt-St. Veit –.Dabei enttäuschte Musikmeister Sepp Einbelsgruber keinen der zahlreichen Besucher. Er hatte genau die Musik ausgesucht, auf die das Publikum wartete: Bairsch-böhmische Blasmusik im Polka- oder Dreivierteltakt wechselten ab mit „lustsamen Liedern“ zum „Miedsinga“ und vorgetragenen Couplets.

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Sepp Eibelgrubers kleine Blechmusik sind sieben hervorragende Bläser und auch Sänger von mitreißendem Temperament, und sein „Brüderpaar Samberger“ trägt bairische Couplets in alter und neuer Version in fernsehreifen Auftritten vor. Sprache, Stimme, Gestik und Musik sind hervorragend, da blieb kein Auge trocken.

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Eibelsgruber versteht es hervorragend als Ansager mit seiner Erzählkunst das Publikum zu unterhalten. Mit eigenen Erlebnissen oder mit Geschichten von Musikern verbindet er die Programmpunkte, die dem Publikum stets ein Schmunzeln oder gar ein Lachen entlocken. Auch Kreisheimatpfleger Dr. Reinhard Baumgartner bot heitere Lieder und Wissenswertes über bairisches Brauchtum und Musik mit den Musikern an.

Auch Tango und Swing im Programm

Es waren nicht nur lustige Lieder und Weisen, die an diesem Nachmittag alle begeisterten. Auch Tango und Swing bot die Blechpartie und ernsthaftere Melodien wie Bozner Bergsteiger, wahre Freundschaft und die Bayernhymne. Es sind Eibelsgrubers gern gewählte Stücke am Ende der Veranstaltung. Mit dem Bayerischen Defiliermarsch im Ohr traten die Gäste nach über zwei Stunden „G´sungen und g´spuit“ gut gelaunt den Heimweg an.

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