CSU/FW Egglkofen stellt Kandidaten für Kommunalwahl 2020 auf: Entwicklung der Gemeinde im Blick

Die Kandidaten der CSU/Freie Wähler für den Gemeinderat: Matthias Ortmeier, Robin Menacher, Robert Bucksch, Josef Axenbeck, Manfred Wirthmüller, Christian Senftl, Thomas Mayerhofer, Georg Sirtl, Angelika Ostermeier, Andreas Rieger, Monika Schönstetter und Irmgard Eberl (von links).
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Die Kandidaten der CSU/Freie Wähler für den Gemeinderat: Matthias Ortmeier, Robin Menacher, Robert Bucksch, Josef Axenbeck, Manfred Wirthmüller, Christian Senftl, Thomas Mayerhofer, Georg Sirtl, Angelika Ostermeier, Andreas Rieger, Monika Schönstetter und Irmgard Eberl (von links).

Zwölf Kandidaten wurden vom CSU-Ortsverband Wiesbach-Thambach-Egglkofen und der Wählergruppe der Freien Wähler bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Schober gewählt. Dabei stellten sich mit Monika Schönstetter, Thomas Mayerhofer und Christian Senftl nur drei amtierende Gemeinderäte zur Wahl.

Egglkofen - Albert Senftl, Helmut Gaedtke und Josef Sirtl traten nicht mehr an. Für das Amt des Bürgermeisters konnte kein Anwärter gefunden werden.

Albert Senftl, der 24 Jahre im Gemeinderat tätig war, leitete die Versammlung. Er hob in seinen Eingangsworten hervor, dass ohne Gemeinderat eine Gemeinde nicht funktionieren könne. Kandidaten müssten viel Mühe und Zeit opfern, sollten aber dennoch den Mut aufbringen, sich zu bewerben.

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Seit 24 Jahren ist die Gruppierung der CSU/Freie Wähler neben der Unabhängigen Liste (U.L.E.), die auch den Bürgermeister stellt, im Gemeinderat aktiv. Die Gemeinderäte haben bisher gut gearbeitet und gute Entscheidungen getroffen, so Senftl. Er wünsche sich, dass auch in Zukunft engagiert gearbeitet wird und die Gemeinde weiterhin gut dasteht.

U.L.E. stellt seit drei Perioden den Bürgermeister

Seit drei Wahlperioden stellt die U.L.E. den Bürgermeister. Mit je sechs Gemeinderäten der zwei politischen Gruppierungen seien die Abstimmungen oft ausgeglichen. Das sei auch gut so, es wäre schön, wenn es so bleiben würde, so Senftl, denn im Gemeinderat wird nicht die große Parteipolitik betrieben. Vor Ort wird die Arbeit geleistet und es sei oft eine Persönlichkeitswahl.

Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Bürgermeisters ausschlaggebend, deshalb ist es das Ziel der CSU/Freie Wähler, zu den bisherigen sechs Plätzen im Gemeinderat einen Platz dazugewinnen zu können. Ob es gelingt, entscheiden die Wähler, sagte Senftl.

CSU/Freie Wähler konnten keinen Kandidaten finden

Zum Thema Bürgermeisterkandidat sagte Senftl, dass es im Vorfeld Anfragen gegeben habe, jedoch kein Kandidat gefunden werden konnte. Sollte sich noch jemand für das Bürgermeisteramt bewerben wollen, können die Vorschläge bis zum 23. Januar eingereicht werden. Nach der Bekanntgabe des Wahlverfahrens stellten sich die zwölf Gemeinderatskandidaten vor. Eine bunte Mischung aus neun männlichen Kandidaten und drei Frauen stellten sich als Person vor, informierten über ihr Engagement in Vereinen und Institutionen. Sie stammen aus verschiedenen Wohnorten im Gemeindebereich, sind im Alter von 25 bis 52 Jahren und üben verschiedene beruflichen Tätigkeiten aus.

Kandidaten decken ein breites Spektrum ab

Somit wird ein großes Spektrum an Erfahrung und Lebensbedingungen abdeckt. Bei der Vorstellungsrunde nutzten die Kandidaten die Möglichkeit, ihre Schwerpunkte und ihr künftiges Engagement für die Gemeinde darzustellen. Dabei wurde deutlich, dass alle ihr Hauptaugenmerk auf die Entwicklung der Gemeinde legen und über bevorstehende Bauten und strukturelle Planungen mitbestimmen wollen, damit der Ort so lebens- und liebenswert bleibe, wie er ist.

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Nach der Wahl informierte Christian Senftl während der Auszählung der Stimmen über die Regularien der Kommunalwahl. Am 15. März werden neben der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl auch der Kreistag und der Landrat gewählt. Da es sehr umfangreiche Wahllisten gäbe, wäre es von Vorteil Briefwahlunterlagen anzufordern, die es ab Mitte Februar gibt.

Weiter wies Senftl darauf hin, dass die Auszählung der Gemeinde- und Bürgermeisterwahl öffentlich ist und somit interessierte Bürger vor Ort alles miterleben können.

Zwei Wahlversammlungen geplant

Die CSU/Freie Wähler veranstalten zwei Wahlversammlungen. Diese finden am 19. Februar im Gasthaus Ziegler in Harpolden und am 27. Februar im Gasthaus Schober in Egglkofen statt.

Die Kandidaten der CSU Ortsverband Wiesbach-Thambach-Egglkofen und der nicht organisierten Wählergruppe der Freien Wähler:

1. Thomas Mayrhofer, 25 Jahre, Diplom- Bankbetriebswirt; 2. Christian Senftl, 30 Jahre, Landwirtschaftsmeister und Agrarbetriebswirt; 3. Georg Sirtl, 25 Jahre, Landwirtschaftsmeister; 4. Angelika Ostermeier, 45 Jahre, Bauzeichnerin, Angestellte Druckerei; 5. Monika Schönstetter, 45 Jahre, Krankenschwester; 6. Manfred Wirthmüller, 44 Jahre, Außendienstmitarbeiter; 7. Matthias Ortmeier, 35 Jahre, Großhandelskaufmann; 8. Robin Menacher, 29 Jahre, Projektdisponent, Betriebswirt; 9. Irmgard Eberl, 52 Jahre, Krankenschwester; 10. Josef Axenbeck, 43 Jahre, Maschinenbautechniker; 11. Robert Bucksch, 37 Jahre, Key Account Manager; 12. Andreas Rieger, 33 Jahre, Projekttechniker, Konstrukteur.

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