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Ein kleines Dorf hat eine kräftige Feuerwehr

Neumarkt-St. Veit – Die Wirtsstube vom Irsigler war voller Uniformierter.

Feuerwehrkommandant Johann Pichler hatte zur Jahreshauptversammlung in Uniform geladen, damit eventuell zu klein gewordene Jacken ausgetauscht oder neu bestellt werden könnten.

Pichler berichtete zunächst über das vergangene Jahr. In unterschiedlichen Einsätzen hätten Elsenbachs Feuerwehrleute ihre Hilfsbereitschaft bewiesen, darunter eine Personensuche, ein Waldbrand und an der B 299 zweimal ein Verkehrsunfall, wo die Elsenbacher helfend mitwirkten.

Ansonsten war das Jahr angefüllt mit Pflege und Wartung der Geräte und Ausrüstungen. Übungen – allein und mit anderen Wehren – wurden absolviert. Die Atemschutz- und Funkübungen wurden regelmäßig besucht, ebenso Versammlungen und Besprechungen innerhalb der Inspektion. Groß geschrieben wurde die Ausbildung der Jugendlichen, die erfolgreich durch die Wissenstests kamen, aber auch Prüfungen für Leistungsabzeichen bestanden. Die gesellschaftlichen Anlässe und Feiern im Dorf wurden intensiv mitgelebt, wie man auch durch Besuche und Einladungen die Kameradschaft zu anderen Feuerwehren pflegte.

In seiner unnachahmlichen Art, vermeintlich Schuldige nicht zu schonen, teilte der Kommandant wieder leichte Hiebe aus, etwa gegen die Elsenbacher, die Feuerwehrkameraden, den Digitalfunk, die Inspektion, das Finanzamt und andere. Dies wurde später in den Grußworten des Bürgermeisters Erwin Baumgartner und Kreisbrandinspektor Werner Hummel schmunzelnd zur Kenntnis genommen. Der Kommandant, der vorbildlich an der Spitze steht und eine für das kleine Elsenbach sehr kräftige Feuerwehr leitet, bekam nur Lobesworte zu hören, ebenso seine Mannschaft und die Jugendarbeit.

Kassier Andreas Brummer listete jede Einnahme und Ausgabe auf und kam zu dem Ergebnis, dass sich der Bestand um 1800 Euro geschmälert hatte. Einen Kappendeckel in der funktionierenden Wasserversorgung hatte der Verein aus eigener Kasse bezahlt.

Jugendwartin Regina Brummer dankte dem Kommandanten, weil er in seinem Bericht die umfangreiche Jugendarbeit mitbesprochen hatte, die er ja auch stets begleitet hatte.

Kommandant und Feuerwehrvorstand fragten dann die zahlreich erschienenen Feuerwehrleute, wessen Uniform zu klein geworden sei. Allen passte noch die alte Jacke. Die Feuerwehrdamen jedoch wünschten sich Kappen, die sie auch erhalten werden. Und einige klagten, dass ihnen die Mütze zu klein geworden sei. Es wurde Abhilfe versprochen. Kommandant und Vorstand stellten darauf fest, dass nicht etwa der Bodymaßindex gestiegen war, wie es eine Glosse in der Zeitung vermuten gelassen hätte. An Wissen jedoch seien die Leute im Jahr erkennbar gewachsen. nz

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