Kindergartenanbau steht in den Startlöchern

Niederbergkirchen – Der Anbau einer Kindergartengruppe an den bestehenden Kindergarten St. Elisabeth gewinnt allmählich an Konturen.

Doch in seiner jüngsten Sitzung hatte sich der Gemeinderat von Niederbergkirchen noch mit einem Änderungsantrag zu beschäftigen.

Genehmigt war der Antrag bereits mit dem Bescheid vom 4. Juni durch das Landratsamt Mühldorf. Inzwischen wurde aus mehreren Gründen eine Änderungsplanung veranlasst: Zufahrt, Grundstücksteilung und Grundstückserwerb sind anders erfolgt als in der ursprünglichen Planung vorgesehen. Aufgrund erforderlicher Unterfangung der angrenzenden Bestandsgebäude im Osten und Süden erfolgt nun eine Komplettunterkellerung des Anbaus. Das Pultdach wird aus statischen Gründen ohne Grat mit Neigung nach Westen ausgeführt.

Dem Änderungsantrag auf Baugenehmigung hat der Gemeinderat einstimmig zugestimmt und anschließend dann auch dem Durchführungsbeschluss zum Anbau einer Kindergartengruppe an den bestehenden Kindergarten St. Elisabeth ohne Einschränkungen gefällt, damit verbunden die Vergabe der Arbeiten. Der Kauf der notwendigen Grundstücksflächen wurde bereits im Oktober 2019 beurkundet, wie es dazu in Sitzung hieß. Die stiftungsaufsichtliche Genehmigung durch die Erzbischöfliche Finanzkammer München liegt noch nicht vor, sollte allerdings auf dem Weg sein, wie Pfarrer Franz Eisenmann der Verwaltung mitgeteilt habe.

Die gesamten Baukosten für den Kindergartenanbau werden auf circa 1,73 Millionen Euro geschätzt. Eine genaue Kostenberechnung stand noch aus. Der Baubeginn soll zeitnah erfolgen. Zuwendungen werden auf maximal 1,1 Millionen Euro geschätzt. Der Eigenanteil der Gemeinde dürfte dann bei etwa 623 000 Euro liegen.

Der Rat beschloss einstimmig die Planung vom 10. Dezember und die Baumaßnahme zum Anbau einer Kindergartengruppe durchzuführen und ein entsprechendes Vergabeverfahren zu veranlassen.

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