An Kapazitätsgrenze angelangt: Zwei neue Hallen für die Firma Streumaster in Egglkofen

Streumaster erweitert: Der Gemeinderat gab sein grünes Licht für den Bau zweier Leichtbauhallen.
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Streumaster erweitert: Der Gemeinderat gab sein grünes Licht für den Bau zweier Leichtbauhallen.

Zur Materiallagerung und zum Schutz vor Witterungseinflüssen – Egglkofener Gemeinderat stimmt in seiner jüngsten Sitzung dem Bauvorhaben zu

Egglkofen – Die Firma Streumaster möchte an ihrem Standort in Egglkofen erweitern. Sie hat den Bauantrag für zwei Leichtbauhallen auf dem bestehenden Firmengelände gestellt, der einstimmig genehmigt wurde.

Südlich der bestehenden Halle sollen zwei Leichtbauhallen, die zusammen 65 Meter lang, zehn Meter breit und rund neun Meter hoch sind, entstehen. Dort sollen Regale für Industriepaletten aufgestellt werden, wie Andreas Marquart, der Geschäftsführer der Firma Streumaster, erläuterte. Als die Firma vor mehr als zehn Jahren, 2009, in Egglkofen gebaut wurde, sei sie für den Bau von rund 60 bis 70 Streuwagen ausgelegt gewesen. Mittlerweile werden rund 150 Wagen jährlich gebaut, man sei an der Kapazitätsgrenze angelangt. „Wir stehen uns sprichwörtlich auf den Füßen“, so Marquart, der nach dem tragischen Tod von Didier Gutswillerim September 2019 seit Februar dieses Jahres neuer Geschäftsführer in Egglkofen ist.

Stabile Zelte, ähnlich einem Zirkuszelt

Um das notwendige Material – in erster Linie Stahl – zu lagern und vor Witterungseinflüssen zu schützen sowie aus Sicherheitsgründen seien die beiden Hallen notwendig, so Marquart. Die beiden Leichtbauhallen seien mit stabilen Zelten, ähnlich einem Zirkuszelt, vergleichbar, beschreibt sie der Geschäftsführer.

Überschreitung des Baufensters um rund 480 Quadratmeter

Der Bauantrag war notwendig geworden, da die beiden Hallen das Baufenster auf der Südseite des Firmenareals um rund 480 Quadratmeter überschreiten.

Außerdem soll ein Teil der Halle mit einem Tonnendach (ein Tonnendach ist gewölbt wie eine halbe liegende Tonne) errichtet werden, was der Bebauungsplan so nicht vorsieht. Damit war die Befreiung von den Vorgaben des Bebauungsplanes notwendig. „Die geplanten Leichtbauhallen sollen in Verlängerung der bestehenden Halle entstehen, um eine möglichst große Bewegungsfläche vor den Leichtbauhallen zu erreichen“, heißt es in der Begründung des Unternehmens. Der Rat stimmte zu.

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