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KINDERGARTEN GESEGNET

Jetzt fehlen nur noch die Kinder: Haus der Familie St. Elisabeth hat einen gelungenen Anbau

Bei der Einweihung der neuen Räume, von links: Bürgermeister Werner Biedermann, Architekt Thomas Schwarzenböck, Otto Wagner, Trägervertreter bis 2020, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ignaz Bürger, Leitung Dagmar Thienel, Erzieherin Eva Marchner, Elternbeiratsvorsitzende Roswitha Schneider (hinten) Berufspraktikant Marcello Reimann, Kinderpflegerin Julia Breintner und Pfarrer Franz Eisenmann.
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Bei der Einweihung der neuen Räume, von links: Bürgermeister Werner Biedermann, Architekt Thomas Schwarzenböck, Otto Wagner, Trägervertreter bis 2020, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ignaz Bürger, Leitung Dagmar Thienel, Erzieherin Eva Marchner, Elternbeiratsvorsitzende Roswitha Schneider (hinten) Berufspraktikant Marcello Reimann, Kinderpflegerin Julia Breintner und Pfarrer Franz Eisenmann.
  • Karlheinz Jaensch
    vonKarlheinz Jaensch
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Ein wahres Schmuckstück wurde in kürzester Zeit in der Ortsmitte von Niederbergkirchen erstellt. Das Haus der Familie in bietet durch den Anbau eines zusätzlichen Gruppenraumes einen Ort, an dem ein kleines Stück Heimat, Bildung, Erziehung und Betreuung gefunden werden können.

Niederbergkirchen – Ein Intensivraum, ein Schlafzimmer plus einem Extra-Raum zum Mittagessen sind in den vergangenen Monaten entstanden, inklusive Wickelraum mit großzügigen sanitären Anlagen, einem Mehrzweckraum und vielen zusätzlichen Funktionsräumen für Kinder im Alter von 2 bis 10 Jahren.

Die Außenanlagen wurden rechtzeitig zum Öffnungstermin fertig.

Bei der Einweihungsfeier, die wegen der herrschenden Pandemie zu einem späteren Zeitpunkt im großen Rahmen wiederholt werden soll, freute sich zuerstMichael Kulhanek, der Verwaltungsleiter vom Kita-Verbund Neumarkt St.Veit, über die rasche Fertigstellung des gelungenen Werkes.

Ein Gesamtwerk zum Wohle der Gemeinde

Desgleichen begeisterte sich Bürgermeister Werner Biedermann, der wie zuvor bereits Kulhanek die Initiativen und Einsätze des Personals, des Elternbeirates und des Kindergartenvereins dankbar lobte: „Die hervorragende Bauleitung durch den Architekten Thomas Schwarzenböck haben sehr dazu beigetragen, dass dieses Gesamtwerk zum Wohle der ganzen Gemeinde so rasch zustande kam.“

Pfarrer Franz Eisenmann segnete÷ die Räume

Pfarrer Franz Eisenmann weihte im neuen Mehrzweckraum die neu zugewonnen Räume. Zur Feierlichkeit trug das Kindergartenpersonal mit Gesang und Lesungen bei. Der Geistliche betete mit allen Anwesenden vor allem für die Kinder und Familien, als auch für diejenigen Menschen, die sich künftig in diesem Hause aufhalten und arbeiten.

Berichte aus Niederbergkirchen finden Sie auch auf unserer Themenseite.

Geschichte des Hauses hat vor 30 Jahren begonnen

Dagmar Thienel, die Leiterin des Familienzentrums, erzählte aus der Geschichte des Hauses, das vor 30 Jahren auf Anregung und Mitarbeit der Bürger für eine Vormittagsgruppe entstanden war. Bald habe dieses Angebot nicht mehr den Bedarf der Familien im Dorf erfüllt, sagte Thienel. Daraufhin hätten sich Nachmittags- und Ganztagsangebote entwickelt. Kinder mit bereits zwei Jahren hätten aufgrund intensiven Bedarfes auch hier ein Nest mit altersgerechten Rahmenbedingungen vorgefunden.

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Kindergarten ist auch Integrationsstelle

Ebenfalls gibt es seit vielen Jahren einen Integrationsplatz. Eltern von Kindergartenkindern als auch Schulkinder können das Mittagsessensangebot des nahegelegenen Schützenwirtes nutzen. „Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote für Schulkinder werden gerne in Anspruch genommen“, berichtete Thienel.

Schwerpunkt des Familienzentrums ist auch die Familien- und Erwachsenenbildung

Ein Schwerpunkt des Familienzentrums ist die Familien- und Erwachsenenbildung, betont Kindergartenleiterin Dagmar Thienel. In Kooperation mit dem Katholischen Kreisbildungswerk gibt es auch eine Familienorientierung und Beratung vor Ort, und das immerhin schon seit zehn Jahren. Entsprechend gibt es auch im Neubau zwei Beratungszimmer. Schutzpatronin ist für diesen ganzen Komplex, der miteinander verbunden ist, die Heilige Elisabeth. Die Grundschule ist mit dem Familienzentrum nur durch eine Tür getrennt und somit sinnvoll in das Familienzentrum eingebunden.

Jetzt muss es noch mit Leben erfüllt werden

Jetzt verfügt dieser Dorfmittelpunkt, der nun genügend Räume für unterschiedlichen Bedarf bietet, ab September Platz für zwei Gruppen. Sehr stolz ist die Leiterin Frau Dagmar Thienel über den neuen Spielplatz, der im Garten hinter dem Haus zur Verfügung steht.

Jetzt muss das Haus nur noch mit Leben erfüllt werden. Das Personal freut sich schon auf die Kinder, die zur Zeit corona-bedingt noch zu Hause bleiben müssen. Sie alle hoffen, dass gerade diese Kinder mit ihren Familien noch vor den Sommerferien die neuen Räume mit ihrem Lachen und Toben bereichern können.

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