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Für Jagdpachtverlängerung gestimmt

Jagdschilling für Schadensbehebung

Irl - Turnusgemäß haben sich die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Irl und die beiden Jagdpächter Süd und Nord zur Jahreshauptversammlung mit Rehessen im Gasthaus Ottenloher in Irl getroffen. Einer vorzeitigen Jagdpachtverlängerung an die beiden Jagdpächter stimmte die Versammlung zu.

Der Jagdschilling soll für eventuelle Schwarzwildschäden zurück gelegt werden.

Georg Blieninger, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Irl, eröffnete die Jahreshauptversammlung mit seinem Bericht über das abgelaufene Jahr. Mit dem Tausch und der Neuanschaffung des Mulchgerätes sei ein "Schnäppchen" gemacht worden, sagte Blieninger, der häufige Einsatz der Maschine rechtfertige den Kauf. Walze und Holzspalter seien weniger zum Einsatz gekommen. Buschhackmaschine, Hebestand und Viehanhänger seien dagegen gut genutzt worden. Gut angenommen sei auch der Foliencontainer worden, er werde auch heuer wieder aufgestellt. Wegen Buchungsabschluss, so mahnte Blieninger an, müssen die Kiesrechnungen bis Jahresende beim Kassier vorliegen.

Wie Blieninger weiter erklärte, treffe die Genossenschaft Vorsorge für eventuelle Schäden durch. Sollten der Jagdgenossenschaft Kosten entstehen, seien diese durch Rücklage des Jagdschillings abgedeckt. Auch Saatgut für die Zwischenfrucht seien angeliefert worden. Der Jagdpachtvertrag läuft im März 2016 aus. Der Jagdvorsteher erhielt von den Jagdpächtern jedoch schon jetzt einen Antrag auf vorzeitige Jagdpachtverlängerun. Dem wurde zugestimmt.

Laut Kassenführer Eduard Maier hielten sich Einnahmen und Ausgaben fast die Waage, es war ein Gewinn von 25 Euro zu verbuchen. Die größten Einnahmeposten waren die Jagdpacht und die Gebühr für das Mulchgerät. Die höchsten Ausgaben wurden für die Neuanschaffung eines Mulchgerätes und für Kiesrechnungen getätigt.

Weniger Wildunfälle durch Reflektoren

Willi Bach, Jagdpächter der westlichen Gemeindejagd, sprach von einem mäßigen Jagdjahr, es sei von schlechten Wetter beeinflusst gewesen. Beim Rehwild sei die Dichte zurzeit nicht gegeben. Auch die erhöhte Abschusszahl aufgrund des letzten Verbissgutachtens wirke sich aus. Gegenüber den früheren Jahren hätten die Geißen im letzten Jahr oft nur ein Kitz geführt, der Normalfall wäre zwei Kitze.

Nach der Montage von Wildreflektoren sei ein Rückgang von Wildunfällen auf fünf Stück Fallwild festzustellen. Bei einer Treibjagd wurden 16 Hasen und drei Fasane erlegt, weiter blieben sechs Füchse, zwei Dachse, elf Stockenten und 14 Krähen auf der Strecke. Bei Verdacht auf "Schwarzwild" sollen umgehend die Jäger informiert werden.

Laubwald lockt Wildschweine an

Jagdpächter Alfred Lantenhammer erläuterte, dass er seit 33 Jahren bereits Jäger sei, seit 1982 betreue er die Irler Jagd. Es sprach von einer stets vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft, Jagdgenossen und Vorstandschaft. Lantenhammer machte dann noch einen Streifzug durch das vergangene Jagdjahr. Bei einer Krähenjagd wurden an die 50 Krähen erlegt. Mit der Aufforstung von Laubwald werde wohl auch das Aufkommen von Wildschweinen größer, vermutete er.

Bei den Anträgen wurde die Anschaffung einer Kehrmaschine in Erwägung gezogen. Da der Einsatz der Maschine aber nur in einen gewissen Zeitraum fallen würde, in dem alle Mitglieder ihren Anspruch darauf geltend machen würden, wurde von einem Kauf abgesehen. fma

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