Jagdgenossen vertröstet: Den Jagdschilling gibt es erst im nächsten Jahr

Für 15 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaftdankte Jagdvorsteher Dionys Kirschner Valentin Daffner und Anton Westenthanner zusammen mit dem 2. Vorstand Stefan Linderer (von links). Jaensch

Jagdgenossen sind zufrieden: Die neue Folienentsorgung klappte bestens. Waldbegehung soll beibehalten werden.

Neumarkt-St. Veit/Wiesbach– Gut besucht im Gasthaus Hagenberger war die Versammlung der Jagdgenossen Wiesbachs, bei der Jagdvorsteher Dionys Kirschner zunächst seinen Rückblick über das vergangene Jahr hielt. Er erinnerte an das Rehessen und an das Damenkränzchen und berichtete von der Hegeringversammlung in Teising und von der Trophäenschau in Ampfing.

An der Waldbegehung mit dem Förster Ende März hätten sich 25 Personen beteiligt. Es wurde alles sehr gründlich betrachtet, die Käfer- und Windschäden festgestellt und manche Information ausgetauscht. Auch neue Bepflanzungen waren ein Thema.

Positiv bezeichnete Kirschner die Foliensammlung, die dieses Jahr auf seinem Anwesen gut kontrolliert zu keinerlei Beanstandung geführt hätte und somit den Genossen Geld ersparen half. Dionys Kirschner würde diese Art der Sammlung beibehalten, es möge halt wieder auf einem Gehöft stattfinden.

Kassenwart Konrad Eckl listete die Einnahmen den Ausgaben gegenüber und meldete einen Zugewinn von 1439 Euro. Nach kurzer Diskussion einigten sich die Genossen, den gesamten Jagdschilling erst 2021 auszubezahlen.

In der Vorstandssitzung Mitte November habe man beschlossen, das Damenkränzchen beizubehalten, und den bei der Neuwahl im letzten Jahr ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Valentin Daffner und Anton Westenthanner für je 15 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft zu danken und sie mit einem Geschenk zu ehren.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge kündete der Jagdvorsteher an, er wolle die Waldbegehungen jährlich beibehalten und betonte, die Jäger mögen den Waldverbiss genau studieren und Abhilfe schaffen. nz

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