Gebürtige Berlinerin

Inge Kaufmann feiert ihren 85. Geburtstag in Erharting und hofft auf ein Fest nach Corona

Jubilarin Inge Kaufmann aus Erharting erhält von Bürgermeister Matthias Huber neben Glückwünschen einen Geschenkkorb der Gemeinde.
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Jubilarin Inge Kaufmann aus Erharting erhält von Bürgermeister Matthias Huber neben Glückwünschen einen Geschenkkorb der Gemeinde.

Die gebürtige Berlinerin hofft auf ein großes Fest nach der Corona-Pandemie. Nach Erharting brachte sie die Liebe.

Erharting – Inge Kaufmann aus Erharting hat ihren 85. Geburtstag gefeiert. Sie kam 1935 in Berlin als Älteste von vier Geschwistern zur Welt. Nach ihrer schulischen Ausbildung arbeitete sie bei einer Bank.

Mit 21 Jahren wollte sie sich verändern und zog nach Bonn. Zwei Jahre später lernte sie dort bei einem Karnevalsfest Gerd Kaufmann aus Erharting kennen. Da hatte sie aber ihren Job bereits gekündigt, um nach München zu gehen. Nun gab es auch für Gerd – obwohl er in Bonn sechs Jahre beruflich zu tun hatte – kein Halten mehr.

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In Erharting schnell heimisch geworden

Das Paar heiratete bereits nach sieben Monaten gemeinsamer Zeit im August 1959 in der Kapelle Hampersberg auf dem Dornberg bei Erharting. Sie wohnten und arbeiteten zunächst in München. Im Mai 1960 zogen sie nach Mühldorf, da der Ehemann als Werkstattleiter den dortigen Boschdienst übernahm.

Die beiden Söhne Thomas und Martin wurden geboren. Von 1972 bis 1995 arbeitete Inge Kaufmann im damaligen Ingenieurbüro Zink, jetzt Behringer & Partner. 1978 folgte der Umzug nach Erharting, da Gerd dort das Heim seiner Eltern übernahm. Inge Kaufmann fühlte sich in Erharting sofort heimisch und brachte sich in das Vereinsleben ein. Sie und ihr Mann waren immer dabei, wenn es im Dorf etwas zu feiern gab. Den Erhartinger Sommerkeller liebten beide.

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Kreta war ihr bevorzugtes Reiseziel

Die Insel Kreta war das bevorzugte Reiseziel der beiden. Gerds plötzlicher Tod 2018 hinterließ eine große Lücke und tiefen Schmerz. Die 85-Jährige geht gerne zur Seniorengymnastik, spielt Karten und ist Mitglied in drei Vereinen. Leider ist dies alles zurzeit coronabedingt nicht möglich. Sehr am Herzen liegt ihr auch ihr Garten, in dem sie von Frühjahr bis Herbst arbeitet. Nun hofft die Jubilarin, dass die Pandemie bald vorbei ist und ein schönes Fest nachgefeiert werden kann.

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