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Zusätzliches Impf-Angebot

Kapazitäten erhöhen: In Neumarkt-St. Veit wird jetzt auch gegen Corona geimpft

Beim Impfen von links: Von links Anton Kindermann, 2. Bürgermeister aus Waldkraiburg, Landrat Max Heimerl und Cristina Münch, die die Spritze setzt.
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Beim Impfen von links: Von links Anton Kindermann, 2. Bürgermeister aus Waldkraiburg, Landrat Max Heimerl und Cristina Münch, die die Spritze setzt.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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In Neumarkt-St. Veit hat ein Teil der Impfoffensive im Landkreis Mühldorf begonnen. Waldkraiburgs zweiter Bürgermeister Anton Kindermann kam extra aus Waldkraiburg nach Neumarkt-St. Veit, um sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. „Ich wurde Neumarkt zugewiesen“, erklärte Kindermann, der sich nach einem aufklärenden Gespräch von Christina Münch die Spritze setzen ließ.

Neumarkt-St. Veit - Er hatte sich über das Online-Portal des Staatsministeriums angemeldet und war sogar eine halbe Stunde früher als terminiert im Kulturbahnhof von Neumarkt-St. Veit, wo das Impfteam des Landkreises Mühldorf zusammen mit der DLRG Mühldorf die Termine koordinierte und den Wirkstoff verabreichte. Bis einschließlich Dienstag, 13. April, gibt es dieses zusätzliche Impfangebot. Landrat Max Heimerl war am Samstag selbst im Kuluturbahnhof, um sich ein Bild vom ersten Tag der Impfoffensive in der Rottstadt zu überzeugen.

29.000 Bürger im Landkreis geimpft

Dabei präsentierte Mühldorfs Landrat aktuelle Zahlen. So seien zum Stichtag, Samstag 10. April, bereits über 29.000 Impfungen im Landkreis Mühldorf erfolgt. Über 20.000 Bürger hätten die erste Impfung hinter sich, Knapp 9.000 bereits die zweite. „17,4 Prozent aller Landkreisbürger sind damit vor einem schweren Verlauf geschützt“, sagte Heimerl im Hinblick auf immer weiter steigende Corona-Inzidenzen, die am Sonntag auf 250 hochgeschossen sind. Die Quote der Immunisierung erhöhe sich sogar auf 21,7 Prozent, wenn man die 5000 Personen im Landkreis miteinrechne, die eine Erkrankung mit Covid-19 bereits hinter sich hätten und bereits Antikörper aufweisen würden.

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Die rasant angestiegenen Infektionszahlen, besonders im nördlichen Landkreis, seien ausschlaggebend für dieses zusätzliche Impfangebot in Neumarkt-St. Veit gewesen, so Heimerl. Gezielt habe man sich um eine Sonderlieferung des Wirkstoffs von Astra Zeneca bemüht, um besonders in den sogenannten Hotspots das Impfangebot zu erhöhen. Alleine am Samstag seien in der Rottstadt 132 Impfungen erfolgt, zog Heimerl zufrieden Bilanz.

Zwar beginnen ab dem 19. April auch die Hausarztpraxen mit den Impfungen, doch für Heimerl zählt nun jeder Tag, um der Pandemie und der Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten. Und so werden von Mittwoch, 14. April, bis einschließlich Sonntag, 18. April, gibt es ein zusätzliches Impfangebot im Bürgersaal des Marktes Haag und in der Eissporthalle der Stadt Waldkraiburg. An den fünf Tagen werden hier neben den regulären Impfungen im Impfzentrum die Verabreichung von AstraZeneca für Personen, die 60 Jahre oder älter sind, angeboten.

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Die Kapazitäten werden deutlich erhöht

Am Wochenende waren in Mühldorf und Neumarkt-St. Veit insgesamt 1570 Impfungen geplant. Für die kommende Woche bis einschließlich Freitag gehen die Verantwortlichen des Impfzentrums von mindestens 3400 Impfungen plus einer möglicherweise noch anstehenden Sonderlieferung für Astra Zeneca aus.

Heimerls dringende Bitte: „Lassen Sie sich registrieren!“ Nur so könne man einen Überblick der Impfwilligen, über Altersgruppen und Priorisierungen, erhalten. Es sei auch die Vergabe von sogenannten Hop-On-Terminen geplant,damit der wertvolle Impfstoff nicht ungenutzt liegen bliebe, so Heimerl.

Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Voraussetzung hierfür ist die Registrierung auf dem Online-Portal des Staatsministeriums unter www.impfzentren.bayern. Sobald durch das Programm per SMS oder E-Mail zu einer Terminvereinbarung eingeladen wird, kann als gewünschter Impfort der Bürgersaal in der Münchener Straße 36, 83527 Haag in OB oder die Eissporthalle in der Stadionstraße 8, 84478 Waldkraiburg, ausgewählt werden. Bereits registrierte Personen, die 60 oder älter sind, werden vom Programm selbstverständlich auch berücksichtigt.

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