Immer wieder Tausende Euro: Sepp Eibelsgruber und seine Musiker sammeln weit über 12000 Euro

Bei Eibelsgrubers Komposition„Der Tag in den Bergen“ spielten Bürgermeister Baumgartner und Frau Professor Schmid mit Glocken mit. Jaensch
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Bei Eibelsgrubers Komposition„Der Tag in den Bergen“ spielten Bürgermeister Baumgartner und Frau Professor Schmid mit Glocken mit. Jaensch

Der Saal im Landgasthaus Zens in Hofthambach war am ersten Konzertabend voll besetzt, als die 18 Vollblutmusiker von Sepp Eibelsgrubers Freunden der Blasmusik mit einer flotten Polka das 19. Benefizkonzert für krebskranke Kinder eröffneten. Und wieder zeigten sich die Zuhörer äußerst spendabel.

Neumarkt-St. Veit/Hofthambach – „Immer wieder“ hieß das Auftaktstück von Mathias Rauch, das als Sinnbild für das knapp 20-jährige Wirken des Musemoasters aus Neumarkt-St. Veit stehen könnte. Denn „immer wieder“ lockt Eibelsgruber Hunderte Zuhörer nach Hofthambach und sammelt dabei „immer wieder“ Tausende Euro für die Schwächsten der Gesellschaft.

In den Musikerpausen gab es G‘stanzl

Was die Zuhörer dafür zu hören bekommen: Blasmusik auf höchstem Niveau und das bis nahezu Mitternacht: Mit flotten Märschen, böhmischen Polkas, Walzern zum Schunkeln und Mitsingen, Tänzen und Balladen, Musical- und Filmmusik und Bigbandsound bliesen die Musiker wieder das sicherlich größte Konzertereignis in der Region.

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Als gemeinsamer Klangkörper und mit zahlreichen Solostücken eroberten sie die Herzen der Besucher und lösten deren gewohnt hohe Spendenfreudigkeit aus. Natürlich haben die meisten Instrumentalisten auch gute Gesangsstimmen, die in einzelnen Unterhaltungsstücken zum Einsatz kamen.

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Als Solosängerin gefiel mit Liedern aus Musical und Film Katharina Mayer, die Wirtin von Sepps Probenlokal in Oberbergkirchen. Verdiente Pausen genossen die Blasmusiker bei den witzigen Auftritten der Gebrüder Samberger, die das Publikum als Volks- und als Gstanzlsänger mitreißend unterhielten.

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Dirigent Sepp Eibelsgruber, der auch als Ansager wirkte, unterhielt wieder in seiner humorvollen, doch stets charmanten Art. Auch zeigte er noch einmal den ihm verliehenen Kulturpreis des Landkreises, den er, wie er immer hinzufügt, nur durch und für seine Musiker verdient habe.

Weit über 180 000 Euro in 19 Konzerten

Am ersten Abend begrüßte der Sepp ganz viele Blaskapellen aus der Region, die durch ihre Anwesenheit zeigten, dass sie ihn sehr schätzen und seine Wohltätigkeitsaktionen unterstützen. Von der Hauner’schen Kinderklinik waren unter den Gästen Professor Dr. Irene Schmid und Schwester Maria Worm. Mit dem Musemoaster und seinen Leuten verbindet diese schon lange eine enge Freundschaft.

Am Ende des Samstagabends bezifferte Sepp Eibelsgruber die bisher eingegangenen Spenden bereits mit über 8300 Euro. Das Konzert wurde am Sonntagnachmittag beim Zens wiederholt, das weitere rund 4000 Euro in die Kasse spülte. Insgesamt haben Eibelsgrubers Konzerte seit 2002 mehr als 183 000 Euro Spenden eingebracht, die stets den krebskranken Kindern der Hauner‘schen Kinderklinik zugute kommen.

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