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Geschichte

Fußball wird in Neumarkt St. Veit seit 1921 im Verein gespielt, manchmal ging es dabei hoch her

Sie waren die Zukunft: Die Spieler der Jugendmannschaft um 1956 mit (stehend, von links) Abteilungsleiter Xaver Schönberger, Hermann Weilhammer, Volker Heiß, Hans Meltsch, Alois Ostermeier, Rudi Eckereder, Hans Heizinger und Trainer Herbert Laube sowie (kniend, von links) Horst Heiß, Erich Schönberger, Horst Hübner, Hermann Uhl und Gernot Fink.
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Sie waren die Zukunft: Die Spieler der Jugendmannschaft um 1956 mit (stehend, von links) Abteilungsleiter Xaver Schönberger, Hermann Weilhammer, Volker Heiß, Hans Meltsch, Alois Ostermeier, Rudi Eckereder, Hans Heizinger und Trainer Herbert Laube sowie (kniend, von links) Horst Heiß, Erich Schönberger, Horst Hübner, Hermann Uhl und Gernot Fink.
  • VonWalter Jani
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Seit 1921 wird in Neumarkt-St. Veit vereinsmäßiger Fußballsport betrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründen die Neumarkter Kicker 1946 zuerst den FC Neumarkt und werden im Frühjahr 1950 eigenständige Abteilung beim TSV.

Neumarkt-St. Veit – Mit dem Bau eines neuen Sportstadions will der TSV die Sportwelt der Fußballer und Leichtathleten wesentlich verbessern. Leider wird das Stadion kurz nach seiner Fertigstellung im Juli 1954 durch ein Hochwasser der Rott schwer beschädigt. Nur langsam gelingt es, den Platz wieder bespielbar zu machen. Und auch im sportlichen Bereich läuft nicht alles rund.

Sportliche Rückschläge

Die erste Fußballmannschaft wird 1950 in die A-Klasse Gruppe Inn eingeteilt. Sportlich betrachtet ist aber die Saison 1950/51 eine einzige Katastrophe, man muss in die B-Klasse absteigen, nachdem zuletzt auch die Emotionen übergekocht waren (siehe Kasten). Es kommt aber noch schlimmer: In der Saison 1953/54 steigen die Neumarkter Kicker mit dem VfL Waldkraiburg in die C-Klasse ab.

1954 wird der Vorstand der Fußballabteilung im Vereinslokal „Gasthaus zum Löchl“ neu gewählt. Michael Zieglgruber wird Vorsitzender. Drei Jahre später beklagt sich Ziegl gruber bei der Jahresversammlung über die sinkende Anzahl an aktiven Spielern im Seniorenbereich. Neben Krankheiten und Verletzungen macht sich vor allem der Wohnortwechsel vieler Aktiver bemerkbar. Weiter kritisiert er den mangelhaften Besuch der Trainingsstunden und das geringe Interesse der Teilnehmer.

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Besser läuft es bei der Fußballjugend: Die Neumarkter Mannschaft wurde Staffelmeister in der C-Klasse und hat ihre Erfolgsserie unter anderem auch in der Landratspokalrunde fortgesetzt.

Mit den Jungengeht’s aufwärts

Die erste Fußballmannschaft blieb das Sorgenkind des TSV. Die ganze Hoffnung setzte der Vorstand auf den Einbau von talentierten Nachwuchsspielern. Während der Saison 1957/58 konnte so das spielerische Niveau wieder gehoben werden. In der neugebildeten B-Klasse Gruppe Inn gelang mit dem vierten Platz ein sehr gutes Ergebnis.

In der Saison 1958/59 erreicht die erste Mannschaft den dritten Platz und wird in die neugebildete B-Klasse Inn-Ruperti, Gruppe Nord eingegliedert.

Der erhoffte sportliche Erfolg in der neuen Gruppe blieb aber aus. Gegen die starken Mannschaften aus Töging, Gendorf, Marktl, Ampfing, Tachterting, Obing und Garching konnten die Neumarkter Kicker nur insgesamt sieben Punkte erreichen und landen damit nach Abschluss der Spielsaison 1959/60 als Schlusslicht auf dem letzten Tabellenplatz.

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