Ein Huber, drei Meisterbriefe

Vollblut-Schreiner Georg Huberpräsentiert stolz die Meisterbriefe aus drei Generation in der Werkstatt. Huber

Der „Kirnhauser Schos“ wurde 85 – Schreinerei aufgebaut, vergrößert und übergeben

Zangberg– Seinen 85. Geburtstag feierte Schreinermeister Georg Huber, im Dorf bekannt als „der Kirnhauser Schos“, feiern. Dem Jubilar gratulierten neben der Gemeinde, vertreten von Bürgermeisterin Wagner und Stellvertreter Mailhammer, auch die Ortsvereine. Abordnungen von Feuerwehr, Sportverein, Schützenverein und Krieger- und Soldatenkameradschaft ließen es sich nicht nehmen, dem beliebten Mitbürger ihre Aufwartung an seinem Jubeltag zu machen. Bei der Familienfeier in Ampfing kam auch der Männergesangsverein zu einem Geburtstagsständchen vorbei.

1935 wurde er auf dem elterlichen Anwesen in Palmberg geboren und wuchs dort mit einer Schwester und zwei Brüder auf. Er heiratete 1960 seine Resi. Der Ehe entstammen zwei Töchter und ein Sohn, die ihn zum fünffachen Großvater machten. Nach seiner Meisterprüfung 1969 übernahm er die kleine Schreinerei mitsamt landwirtschaftlichem Kleinbetrieb von seinem Vater. Die Schreinerei baute er kontinuierlich aus und 1995 wurde die Werkstatt neu gebaut und vergrößert.

Den Betrieb übergab er 2005 an seinen Sohn Georg und mittlerweile ist mit Enkel Alexander die vierte Generation an Schreinermeistern im Betrieb tätig. Diese Tatsache erfüllt den Jubilar sichtlich mit Stolz.

Bis vor kurzer Zeit war er auch noch fast täglich in der Werkstatt, um nach dem Rechten zu sehen. Mittlerweile genießt er aber seine wohlverdienten Ruhephasen. Gerne besucht er den Stammtisch im Gasthof Gantenham, um sich mit seinen Stammtischbrüdern auszutauschen, mit denen ihn eine jahrzehntelange Freundschaft verbindet. hhr

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