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BAUANTRAG FÜR ZU GRUNDSATZDISKUSSION

Holzhaus als Wohneinheit: Gemeinderat Niedertaufkirchen berät ausführlich über Tiny Houses

So sehen Tiny Houses aus: Der Niedertaufkirchener Gemeinderat diskutierte auch darüber, ob man solche Häuser in Siedlungen grundsätzlich zulassen sollte.
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So sehen Tiny Houses aus: Der Niedertaufkirchener Gemeinderat diskutierte auch darüber, ob man solche Häuser in Siedlungen grundsätzlich zulassen sollte.

Will die Gemeinde Niedertaufkirchen auf Grundstücken den Bau von Holzhäusern im Stile von „Tiny Houses“ zulassen? Der Niedertaufkirchener Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Antrag einer Bewohnerin in Stetten als Anlass für eine Debatte über eine grundsätzliche Entscheidung genommen.

Niedertaufkirchen – Wie aus dem Antrag für ein bereits bebautes Anwesen in Stetten hervorgeht, plant der Grundstückseigentümer, ein Holzhaus zu errichten, das sich allerdings nicht im dafür vorgesehenen Baufenster befinden würde. Die dafür notwendige Bebauungsplanänderung hätte der Antragsteller zu bezahlen, hieß es seitens der Verwaltung, vertreten durch Geschäftsstellenleiter Georg Wagenbauer.

Bürgermeister Sebastian Winkler machte deutlich, dass es sich bei dem zusätzlichen Wohnraum um eine zweite Wohneinheit handele mit einer Fläche von 35 bis 38 Quadratmeter. „Eine weitere Wohneinheit wäre auf dem Grundstück dann nicht mehr möglich!“ Das vorgesehene Objekt würde auf einem Fundament stehen, nicht bewegbar und auch nicht unterkellert, informierte der Bürgermeister den Gemeinderat.

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Markus Schlagbauer (Die Grünen) sah keinen Grund dagegen zu stimmen. „Es geht doch nur um die Verschiebung eines Baufensters, oder?“ Das sei doch ähnlich zu behandeln wie ein großes Gartenhaus, fand Schlagbauer. Ganz so sei es nicht, entgegnete Winkler.

Die Fläche des Wohnelementes müsste vom bestehenden Baufenster – hier wäre nach aktuellem Stand lediglich ein Anbau an das bestehende Haus möglich – abgezogen werden. Andreas Huber (FWGN/FWGR) sagte, dass ihm das Haus gefällt, noch dazu, wenn es in Holzständerbauweise errichtet würde.

„Wir sollten jedoch fixieren, dass das Haus einstöckig bleibt!“, forderte er. Schließlich sprach sich der Rat einstimmig (13:0) für eine Änderung des Bebauungsplanes aus, die vor allem neue Baugrenzen vorsieht. Eine zweite Wohneinheit fällt mit der Aufstellung des Holzhauses weg. Ein Entwurf soll bis zur nächsten Sitzung vorliegen.

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