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AUS DEM GEMEINDERAT

Hohe Zuschüsse für Asyl-Wohnungen

Um leer stehende Gebäude als Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge zu nutzen, bietet der Freistaat an, Gemeinden bei der Sanierung geeigneter leer stehender Gebäude mit Mitteln der Städtebauförderung tatkräftig zu unterstützen. Das klingt auch für die Gemeinde Lohkirchen interessant.

Lohkirchen – Wie es in den Statuten heißt, erhalten Gemeinden bei der Städtebauförderung einen außerordentlich hohen Fördersatz von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten, wenn sie leer stehende Gebäude sanieren, damit dort anschließend anerkannte Flüchtlinge wohnen können.

Mit der Sanierung eines geeigneten leer stehenden Gebäudes sollen Kosten für einen Abriss und Neubau eingespart und gleichzeitig alte Gebäude im Ortskern wiederbelebt werden.

Mit der Städtebauförderung könne zusätzlich das Umfeld aufgewertet sowie der soziale Zusammenhalt und die Integration vor Ort gestärkt werden, heißt es dazu in den Richtlinien.

Förderprogramm für Raiffeisenprogramm

Dieses Förderprogramm könnte auch für das Raiffeisengebäude in Lohkirchen in Betracht kommen, wie die Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen festgestellt hat. Die zuständige Sachbearbeiterin der Regierung von Oberbayern hielt das Gebäude bei einem Ortstermin Ende Juli grundsätzlich für geeignet, hieß es dazu in der jüngsten Gemeinderatssitzung, wobei eine Entscheidung erst nach Vorlage einer Planung erfolgen könne und auch von der Bereitstellung von Haushaltsmitteln abhänge.

Für sieben Jahre vermieten

Die Vorgabe: Die Wohnungen müssen für mindestens sieben Jahre an anerkannte Asylbewerber vermietet werden. Der erste Schritt wäre die Erstellung einer Bestandsaufnahme des denkmalgeschützten Gebäudes, der zweite Schritt die Erstellung einer Planung, der dritte die Einreichung des Förderantrages.

Im Gemeinderat herrschte Einigkeit, einen entsprechenden Förderantrag einreichen zu wollen. Mehrheitlich wurde die Meinung vertreten, das komplette Gebäude zu überplanen. Gemeinderatsmitglied Reinhard Retzer schlug in der Sitzung vor, bei der Planung den Einbau von barrierefreien Wohnungen zu berücksichtigen. Zudem sollte an den Einbau einer neuen Heizung gedacht werden, mit der auch andere öffentliche Gebäude beheizt werden könnten.

Gemeinderatsmitglied Simon Eder schlug vor, gleich zwei Heizungsöfen einzubauen. Als Vorteil nannte er, bei erforderlichen Sanierungen ständig heizen zu können. Zudem könnten mehrere Gebäude mit beheizt werden.

Mit 9:0 sprach sich das Gremium schließlich dafür aus, einen Förderantrag für den Einbau von Wohnungen im Raiffeisengebäude für anerkannte Asylbewerber anzustreben. Die Verwaltung wird gebeten, Gespräche zu führen mit dem Ziel der Beauftragung geeigneter Planungsbüros. je

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