Hobmaier neuer UWG-Chef

Neuer Ortsvorsitzender der UWG Neumarkt-St. Veit: Peter Hobmaier. nz
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Neuer Ortsvorsitzender der UWG Neumarkt-St. Veit: Peter Hobmaier. nz

Wachablösung in der Vorstandschaft der UWG von Neumarkt-St. Veit: Dr. Klaus Windhager hat seinen Vorstandsposten abgelegt, sein Nachfolger ist Stadtrat Peter Hobmaier. Nicht nur Neuwahlen beherrschten die Sitzung. Auch die Kommunal- und Kreistagspolitik nahm breiten Raum ein.

Neumarkt-St. Veit – Es war der letzte Jahresbericht an der Spitze der UWG, den Dr. Klaus Windhager im Nebenraum des Gasthofes „Zur Post“ gab. Nach dem Totengedenken erinnerte Dr. Windhager an mehrere Vorstandssitzungen, in denen man das Jahresprogramm abgestimmt hatte. So beteiligten sich die Mitglieder dann auch erfolgreich an der Aktion „Ramadama“, in der sie hauptsächlich die Gegend an der Birkenstraße von Abfällen und Unrat befreiten. Im Rahmen des Ferienprogramms hatte die UWG Schüler in die Kegler-Alm eingeladen und diese hatten beim Kegelscheiben einen Riesenspaß.

Schatzmeister Jan Dalhoff meldete einen Kassenstand von 4500 Euro und bat alle Mitglieder die Kontonummern nach der Umstellung gewissenhaft nachzuprüfen, weil die sonst fälligen Rückbuchungen die Kasse unnötig belasten würden. Das wäre auch der Fall, wenn jemand einen Umzug oder eine Kontoänderung nicht meldet. Außerdem schlug er vor, die bisherige Art, den Jahresbeitrag rückwirkend einzuziehen, nicht mehr zu praktizieren. Er hielte es für besser, am Anfang des Jahres den Beitrag abzubuchen.

Zu viele Beschäftigte im Landratsamt?

Die Neuwahlen waren von der Vorstandschaft gut vorbereitet und verliefen dann auch ohne Überraschungen: Zum Vorstand wurde Peter Hobmaier gewählt, dem nun Dr. Klaus Windhager als Vize zur Seite steht. Schatzmeister bleibt weiterhin Jan Dalhoff. Das Schriftführeramt füllt weiterhin Walter Jani aus. Zu Beisitzern wurden gewählt: Thomas Hofbauer, Irmi Eigl, Martina Huber, Werner Kitschke, Christian Perau, Manfred Preitenwieser und Erwin Baumgartner, der seinen bisherigen Vizevorstandsposten an Dr. Windhager abgegeben hatte. Als Kassenprüfer wurden neu gewählt Franz Göhl und der Hörberinger (CSU-Vorstand) Michael Asbeck.

In einem Referat drückte der Fraktionsvorsitzende der Landkreis-UWG, Peter Huber, sein Unverständnis über die Personal- und Finanzpolitik im Landratsamt aus. Seit 2012 sei die Anzahl der Beschäftigten im Landratsamt von 346 auf 449 gestiegen, wozu noch 65 Stellen wegen der Asylbewältigung kommen. Er könne das nicht unterstützen, so Huber, der nicht verstehen wollte, „warum die Kreisumlage nicht doch um zwei Punkte herabgesetzt wird“. Sollte die Bezirksumlage steigen, dann könne die Kreisumlage eventuell ja wieder nachziehen.

Auch das „Hochhaus“ war Thema

Bürgermeister Erwin Baumgartner stellte der Versammlung das Problem mit dem „Hochhaus im Stadtkern“ klar, das zuletzt kontrovers im Stadtrat diskutiert worden war (wir berichteten). Er betonte, dass bei dem Projekt für seniorengerechtes Wohnen immer nur von einem vierstöckigen Gebäude die Rede gewesen sei. Im Klartext heißt das: „E + 3“. Die echten Höhen seien auch bei allen Verhandlungen allen Stadträten vorher bekannt gewesen.

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