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Hilde Sammer aus Hofmark im Alter von 85 Jahren verstorben

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  • VonFranz Maier
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Nach einem erfüllten Leben wurde Hilde Sammer aus der Hofmark auf dem Oberbergkirchener Friedhof zu Grabe getragen. Den Gottesdienst in der Pfarrkirche zelebrierte Pfarrer Franz Eisenmann zusammen mit Elisabeth Naurath.

Oberbergkirchen – Musikalisch begleitet wurden sie von Irene Lenz und Christine Hoferer mit Tobias Bock. Vier Bläser von den Oberbergkirchener Musikanten begleiteten sie auf ihrem letzten Erdenweg.

Als Hilde Hanika wurde sie am 2. März 1936 in Tepl/Tissau im damaligen Egerland geboren. Mit neun Jahren wurde sie mit ihren Eltern und drei Geschwistern aus der Heimat vertrieben. In Greiehub früher Ranoldsberger, stellte ihnen ein Bauer ein Zimmer zur Verfügung. Fünf Jahre lebte die Familie auf engstem Raum und in ärmlichen Verhältnissen. Danach fanden sie eine neue Bleibe, sie pachteten einen Hof in Adlding bei Ranoldsberg.

Nach dem Besuch der Volksschule erlernte sie den Beruf der Schneiderin. 1960 heiratete sie den Elektriker Konrad Sammer aus Oberbergkirchen. Die Schwiegereltern führten eine Dorfkrämerei, wo sie sich einfügte. Die Ehe blieb kinderlos, 1969 nahm sie die vierjährige Tochter ihrer verunglückten Schwester bei sich auf: Aus der Tante wurde eine fürsorgliche Mama.

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45 Jahre stand sie mit Liebe und Leidenschaft hinter der Ladentheke, die Mittelpunkt der Dorfmeinschaft war. In ihrem Geschäft gab es fast alles, was im täglichen Leben benötigt wird. Auch nach Ladenschluss war die Türe für jeden geöffnet.

Die Verstorbene pflegte ihre Schwiegereltern und ihren Mann bis zu deren Tod. Nachdem ihre Kräfte schwanden und die Demenzkrankheit fortschritt, nahm sie Tochter Renate und Schwiegersohn Hans bei sich auf. 13 Jahre wurde sie dann liebevoll umsorgt, bis sie zu Hause einschlafen konnte.

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