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MUSEMOASTER WAR WIEDER AKTIV

Herrliche Weisen bei perfekter Blasmusik: Sepp Eibelsgrubers Serenade in Neumarkt-St. Veit

Die Trompeter Thomas Samberger (links) und Ingo Schneider (rechts) brillierten beim „Sommerabend im neuen Pfarrgarten“ bei Vivaldis Trompetenkonzert. Manuel Forster (Mitte) war bei den Soli der beiden nicht beteiligt.
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Die Trompeter Thomas Samberger (links) und Ingo Schneider (rechts) brillierten beim „Sommerabend im neuen Pfarrgarten“ bei Vivaldis Trompetenkonzert. Manuel Forster (Mitte) war bei den Soli der beiden nicht beteiligt.

Das Konzert war angekündigt als „Sommerabend im neuen Pfarrgarten“, doch wegen des Regenwetters öffnete Pfarrherr Franz Eisenmann die Pforten von St. Vitus, sodass – streng nach geltenden Coronaregeln – doch viele Zuhörer Sepp Eibelsgrubers Sommerserenade genießen konnten.

Neumarkt-St. Veit – Mit sieben seiner jungen Schüler bot er wieder einen Musikbeitrag, in dem die Freunde seine Art, Blasmusik zu spielen, genießen konnten. Gleichzeitig gab der Abend wieder ein Zeugnis von dem hohen Ausbildungsstand, zu dem der Musemoaster seine Schüler führt.

Nachdem Sepp Eibelsgruber das Waschbrett vorgestellt hatte, setzte er es auch kurz ein.

Nach einem flotten Einführungsstück aus Friedrich Händels barocker Wassermusik ging es dann durch viele Arten der Musik. Neben Stücken aus der Klassik Mozarts streifte das Oktett Chansons, Titel der Beatles, auch weltliche Schlager oder gar Tänze.

Aber bei Sepp Eibelsgruber klingen die modernen weltlichen Stücke und auch die klassischen und geistlichen Werke immer wie Kunst. Besonders zu den Schlussakkorden führt er seine Schüler in einer spannungsgeladenen Harmonie, der man lange nachlauscht.

Schüler zeigen, was in ihnen steckt

Elisabeth Hofstetter spielte das Klavierrondo „Alla Turka“ auf der Basstuba in rasantem Tempo.

Auch zeigten Schüler in Solopartien gerne, was in ihnen steckt. So überraschte Elisabeth Hofstetter an der Basstuba mit Mozarts Marsch „Alla turca“ aus der Klaviersonate Nr. 11. Das Rondo, das viele Klavierspieler zur Verzweiflung bringt, schaffte sie auf dem schweren Blasinstrument in rasantem Allegretto. Auch die Trompeter Thomas Samberger und Ingo Schneider bewiesen bei Vivaldis „Trompetenkonzert“ höchste Spieltechnik und ausgereiftes Ausdrucksgefühl.

Mit Hymnen das Konzert beendet

Der Musemoaster führte selbst angenehm unaufgeregt durch sein Programm mit Erzählungen und Erklärungen. Nie fehlt bei seinen Konzerten eine „Bläserweise“. Diesmal umschmeichelte er seine Zuhörer mit „Dem Himmel sei Dank“ von Günther Gruber.

Bayernhymne beendet die Serenade

Hymnen trägt er mit seinen Musikerschülern in ganz besonderer Weise vor, und so ist es keine Wunder, dass er seine Serenade mit einer Musikhymne und wie immer mit der Bayernhymne beendete.

Da in das Konzert das Gebetsläuten der Glocken von St. Veit fiel, hielten die Musikanten eine Weile inne, in der Lokalhistoriker Walter Jani die Bedeutung des Gebetsläuten erklärte.

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