Heimerl beerbt Windhager

Neumarkt-St. Veit - Der CSU-Ortsverband Neumarkt-St. Veit ist unter neuer Führung. In der Jahreshauptversammlung wurde Maximilian Heimerl zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst damit Egbert Windhager ab, der 14 Jahre lang die Geschicke des Ortsverbandes geleitet hatte.

Dagegen fiel die übrige Umbesetzung der Vorstandschaft moderat aus. Lediglich Stadtrat Ferdinand Rothkopf rückte für den nicht mehr kandidierenden Hermann Hackner als stellvertretender Vorsitzender nach.

Der bisherige Vorsitzende Egbert Windhager hatte in seinem Jahresbericht auf die verschiedenen Termine des vergangenen letzten Jahres hingewiesen. Besonders erwähnte er den gelungenen Wahlkampfauftritt vom Staatsminister Siegfried Schneider, das Hufeisenturnier beim Stadtplatzfest sowie die Veranstaltung mit Burchbachs Bürgermeister Hans Rambold im Kletterturm der Alpenvereinssektion "Rottal" in St. Veit.

Schatzmeister Peter Heiss musste in seinem Bericht bei Einnahmen von 11327 Euro und Ausgaben von 15500 Euro ein Minus von rund 4425 Euro ausweisen, das überwiegend auf die Wahlkampfausgaben zurückzuführen sei. Der derzeitige Kassenbestand ist aber immer noch zufrieden stellend.

Die alle zwei Jahre fällige Neuwahl der Vorstandschaft wurde vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Alfred Lantenhammer geleitet. Er bedankte sich bei der bisherigen Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und wies auf die Gesamtsituation in der CSU hin. Die kommende Europawahl bezeichnete er als sehr wichtig, damit Bayern auch im neuen Europaparlament vertreten ist.

Die Wahl der Vorstandschaft brachte folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender Maximilian Heimerl, gleichberechtigte Stellvertreter Rosmarie von Roennebeck, Ferdinand Rothkopf und Egbert Windhager, Schatzmeister Peter Heiss und Schriftführer Uwe Beckel, Kassenprüfer Gerhard Mania und Gabriele Haupt.

Als Beisitzer wurden gewählt Sonja Heiss-Frankl, Hermann Hackner, Christian Ehm, Ludwig Englbrecht, Gernot Fink, Franz Heigl, Karl Korn, Siegfried Waldinger und Gerti Nützl.

CSU will sich

besser darstellen

Wie der neu gewählte Vorsitzende sagte, werde künftig die Arbeit im Ortsverband auf mehrere Schultern verteilt. Insgesamt gelte es, die örtliche CSU und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit besser zu präsentieren. Insbesondere die Mandatsträger der CSU sollten bei den öffentlichen Anlässen präsenter sein. Vieles, was in der Stadt bewerkstelligt wurde, sei ohne die Mitarbeit oder die Initiative der CSU nicht machbar gewesen. Er verwies auf das neue Internetportal der CSU www.csu-neumarkt-sankt-veit.de und die darin enthaltene Abstimmungsmöglichkeit über den Standort der geplanten Kinderkrippe.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden noch weitere kommunale Themen angesprochen wie die Sanierung des Bahnhofes und die Abwanderung der Firma Streumaster nach Egglkofen. Dabei wurde die Firma Streumaster als der aufstrebendste Betrieb in der Stadt bezeichnet. Wenn die bisherigen Verhandlungen gescheitert seien, liege dies nicht an der CSU. Sie habe dem Bürgermeister bei allen Verhandlungen stets freie Hand gelassen. lh

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