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Kurze Beine, kurze Wege

Grundstückstausch für die Kleinen: 20 weitere Betreuungsplätze in Niedertaufkirchen geplant

Der Bolzplatz soll Platz bieten für die Kindergartenerweiterung. Die Containerlösung wird dann Geschichte sein. Für die Fußballer bemüht sich die Gemeinde zusammen mit der Kirche um einen anderen Standort.
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Der Bolzplatz soll Platz bieten für die Kindergartenerweiterung. Die Containerlösung wird dann Geschichte sein. Für die Fußballer bemüht sich die Gemeinde zusammen mit der Kirche um einen anderen Standort.
  • Peter Becker
    VonPeter Becker
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Die Kinderbetreuung in Niedertaufkirchen soll ausgeweitet werden. 20 neue Kindergartenplätze hat die Gemeinde vorgesehen, die bis zum Kindergartenjahr 2024/25 zur Verfügung stehen könnten. Möglich wird das durch einen Grundstückstausch.

Niedertaufkirchen – Einstimmig hat sich der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche darauf geeinigt. Während aktuell nur 41 Plätze benötigt werden, hat die Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach schon für das neue Kindergartenjahr 2022/23 mindestens 58 benötigte Kita-Plätze kalkuliert. Nebeneffekt der Entscheidung zur Erweiterung: Durch den Beschluss des Gemeinderates wird die aktuelle Container-Lösung überflüssig.

Alle VG-Gemeinden werden berücksichtigt

Wie Georg Wagenbauer, der Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach, mitteilte, liegt der Bedarfsprognose das sogenannte Hildesheimer Modell zugrunde, wobei dabei auch die anderen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft berücksichtigt worden sind.

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Auch Parkplätze und ein garten sind angedacht

Und so sieht der Plan für die Erweiterung aus: Dem Bauvorhaben soll vorübergehend der Bolzplatz westlich des Kindergartens geopfert werden, wo neben dem Kita-Anbau im Zentrum der Gemeinde darüber hinaus Parkplätze und ein Garten für die Einrichtung entstehen sollen. Der laufende Betrieb soll durch den Neubau indes möglichst wenig beeinträchtigt werden: „Wir werden zunächst das neue Gebäude bauen, erst dann kommen die Container weg, und es wird eine Verbindung zwischen den zwei Häusern geben“, erklärte Bürgermeister Sebastian Winkler (FWGN/FWGR).

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Fußballplatz auf Grundstück der Pfarreistiftung

Möglich geworden sei das Ganze durch die Pfarreistiftung, der ein Grundstück südlich des Kindergartens gehört, für das man nun bereits einen Pachtvertrag unterzeichnen konnte. Dort dürfe zwar nicht direkt gebaut werden, doch soll dort in Zukunft ein Fußballplatz entstehen. Auf Nachfrage von Andreas Huber (FWGN/ FWGR) zeigte sich Sebastian Winkler zuversichtlich, dass man mit dem Aushub des geplanten Anbaus das Grundstück einebnen könne, damit darauf ersatzweise der Fußballplatz errichtet werden kann. „Vorrangig ist aber der Bau der Kita“, so das Gemeindeoberhaupt.

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Planungsbüro prüft verschiedene Optionen

Dr. Rita Sperl (Grüne) lobte das Vorhaben und erkundigte sich, was denn für eine Heizung im neuen Kindergarten vorgesehen sei. Wie das Gemeindeoberhaupt erläuterte, würden durch das Mühldorfer Planungsbüro derzeit verschiedene Optionen sowohl in baulicher Hinsicht, als auch bezüglich der Heizung geprüft. Zweifellos wird aber die Ölheizung aus dem bisherigen Kindergarten künftig nicht beide Gebäude mit Wärme versorgen können.

Nachbesserung bei der Heizung nötig

Markus Schlagbauer (Grüne) ging das Ganze nicht schnell genug. Er wollte in der Sitzung wissen, warum es noch bis 2024 dauert und wie man den Zeitraum bis dahin überbrücken wolle. Er verwies in dem Zusammenhang auf geplante Waldkindergärten in Töging und Egglkofen. Doch so etwas wäre Bürgermeister Sebastian Winkler zu teuer und auch zu umständlich: „Da muss man ja erstmal jemand finden, der das leisten kann“, betonte der Bürgermeister.

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