Grund zum Feiern im Kloster St. Josef

Im Innenhof des Klosters: Bürgermeister Georg Auer, Schwester Maria Agnieszka Klos, Schwester Claudia Maria Sergl und Oberin Schwester Maria Jutta Reitinger (von links).
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Im Innenhof des Klosters: Bürgermeister Georg Auer, Schwester Maria Agnieszka Klos, Schwester Claudia Maria Sergl und Oberin Schwester Maria Jutta Reitinger (von links).

Zangberg –. Gleich zwei Jubiläen wurden im Kloster St. Josef gefeiert.

Zum einen der 80. Geburtstag von Schwester Claudia Maria Sergl, zum anderen die 25-jährige Profess von Schwester Maria Agniezska Klos. Bürgermeister Georg Auer gratulierte den beiden im Namen der Gemeinde und überreichte jeweils einen prächtigen Obstkorb und einen Blumenstrauß als Geschenk.

Claudia wurde in Erharting geboren und trat an Weihnachten 1957 ins Kloster Niedernfels bei Marquartstein in den dortigen Konvent ein. Im damaligen Internat war sie mit der Betreuung der Schülerinnen und Schüler sowie mit Wäschearbeiten betraut. 1997 verließen die Schwestern das Kloster in den Bergen und zogen ins Kloster Pielenhofen bei Regensburg. Als dieses Kloster 2010 aufgelöst wurde, kam sie mit mehreren Mitschwestern nach Zangberg in ihren Heimatlandkreis.

Agnieszka kam in Bialystok (Polen) zur Welt und trat mit 19 Jahren in das Kloster der Heimsuchung Mariens in Warschau ein. Als Aushilfe wurde sie 2001 erstmals nach Thurnfeld bei Hall geschickt. Dort wirkte sie bis 2015 und wechselte anschließend in den Konvent nach Zangberg. Hier ist sie inzwischen bestens integriert und neben anderen vielseitigen Aufgaben ist sie seit einem Jahr Vertreterin der Oberin. Die Gelübdeerneuerung im Rahmen eines Gottesdienstes, der von Pater Herbert Winklehner aus Wien zelebriert wurde, konnte wegen der Pandemie nur im kleinen Kreis durchgeführt werden, aber für das nächste Jahr ist eine öffentliche Feier mit ihren Verwandten aus Polen geplant.

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