Großer Bahnhof für alte volksmusikalische Weisen

+

Wenn der "Musimoaster" ruft, dann ist die ganze Region auf den Beinen.

Unter dem Motto "G'sunga & G'spuit" lud Sepp Eibelsgruber (links) am Sonntagnachmittag wieder in den Neumarkt-St. Veiter Kulturbahnhof ein. Bei der Erstauflage im vergangenen Jahr hatte man noch alle Hände voll zu tun, dem Ansturm her zu werden. Heuer war man - um diese Erfahrung reicher - bestens gerüstet: Der gesamte Saal im Kulturbahnhof war bestuhlt und betischt, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Doch weil selbst diese zahlreichen Plätze nicht ausreichten, mussten weitere Bänke an den Wänden entlang und hinter den Tischreihen aufgestellt werden. Eibelsgruber und seine Musikanten der "kleinen Blechpartie" zeigten aufs Neue, was Blasmusik alles sein kann. Das Programm war breit gefächert, enthielt Klassiker und weniger bekannte Stücke, Märsche oder Polkas. Doch das "G'spuit" ist nur die eine Komponente der Veranstaltung. Ebenso viel wurde mit den zahlreichen Besuchern gesungen, die sich als fleißige und stimmkräftige Sänger entpuppten. Wer nicht so textsicher war, durfte im Textheftchen spicken (rechts). Und auch Kreisheimatpfleger Dr. Reinhold Baumgartner brachte den Besuchern einige altbekannte Volkslieder näher. Ein Blick in die Reihen des Kulturbahnhofs verriet, dass auch die jüngere Generation durchaus etwas mit dieser Musikrichtung anzufangen weiß. Blasmusik ist out? Von wegen. Fotos alx

Kommentare