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Großeinsatz der Feurwehren: Trocknungsanlage fängt Feuer

Schon wieder das Lagerhaus: nach einem Unfall mit Branntkalk im September 2018 und einem Sturmschaden vor drei Wochen jetzt also der Brand in der Trocknungsanlage. Eß/fib

Brand am Lagerhaus in Niederbergkirchen verursacht Totalschaden. Glück im Unglück: Ernte war noch nicht eingefahren.

Niederbergkirchen – Starke Rauchentwicklung am Raiffeisen-Lagerhaus in Niederbergkirchen erforderte gestern den Einsatz der Feuerwehren aus Mühldorf, Niederbergkirchen, Neumarkt St. Veit, Mößling, Erharting, Oberhofen und Niedertaufkirchen. Gegen 9.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, diese hatten dann aber relativ schnell alles im Griff, wie Beobachter vor Ort berichten. Ursache des Brandes? Bislang unklar. Da der Schaden bei Weitem über 50 000 Euro liegen dürfte, wird sich wohl die Kriminalpolizei damit befassen. „Die Trocknung ist kaputt, muss auf jeden Fall aufgeschnitten werden, weil man immer noch von Glutnestern im Inneren ausgehen muss“, erklärt Helmut Vilsmaier, Vorstand der Raiffeisenbank Neumarkt-St. Veit-Reischach. Im Klartext heißt das: Totalschaden.

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20 Doppelzentner Getreibe sind zerstört

Das gelte auch für die Ware, die bereits eingelagert war, sagt Vilsmaier. Seinen Schätzungen zufolge seien es wohl 20 Doppelzentner Getreide gewesen, die dem Brand zum Opfer gefallen sind. Und dennoch spricht Vilsmaier vom Glück im Unglück. Denn die Getreideernte habe noch nicht richtig begonnen, die Ausfälle hätten sonst bei Weitem verheerender ausfallen können.

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Anderseits steht den Landwirten in der Umgebung nun im Ort keine Lagerungsmöglichkeit zur Verfügung. Es werde nämlich laut Vilsmaier einige Zeit dauern, bis neue Lagerungsmöglichkeiten entstehen dürften. „In diesem Jahr müssen sie auf andere Lagerhäuser in der Umgebung, etwa nach Neumarkt-St. Veit, Wurmannsquick, Oberndorf, oder nach Pleiskirchen ausweichen.“

Zentrallagerhaus noch nicht spruchreif

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach dem Bau des Zentrallagerhaus, die noch Vilsmaiers Vorgänger Lorenz Heller in die Tat umsetzen wollte. Diese Planung scheiterte bislang an den fehlenden Grundstücken. Und auch Vilsmaier kann keine Hoffnung machen, dass es eine baldige Lösung geben wird.

Nicht der erste Schaden: Schlechte Erfahrung auch mit Branntkalk und Regen

Der Brand der Trocknungsanlage sorgt nicht für die ersten Schlagzeilen rund um das Lagerhaus in Niederbergkirchen. Am Pfingstmontag, vor drei Wochen, deckte der Sturm das Blechdach des Lagerhauses ab. Dieses flog inklusive der Fotovoltaikanlage über zwei Wohnhäuser hinweg, beschädigte deren Dächer und landete auf der Straße. Die Dachrinne der Lagerhalle hing im Funkmast eines Amateurfunkers.

Und Anfang September 2018 war – offenbar wegen unsachgemäßer Befüllung – Branntkalk am Raiffeisenlagerhaus in Niederbergkirchen freigesetzt worden. Der Kalkstaub legte sich auf Fahrzeuge ab. Als dann der Regen kam, reagierte die Chemikalie, Lackschäden waren die Folge.

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