Groß und Klein stimmen ein

Der Zangberger Kinderchor sang "A Liacht soi uns aufscheina" und hatte dazu Laternen dabei. Foto gth
+
Der Zangberger Kinderchor sang "A Liacht soi uns aufscheina" und hatte dazu Laternen dabei. Foto gth

Mit vokalen und instrumentalen Weisen und mit Texten führten Kinder, Instrumentalgruppen und Chöre am dritten Adventssonntag stimmungsvoll in den Advent ein. Die Klosterkirche war gut gefüllt, als Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Buchner zum Stille-sein und Inne halten einlud.

Zangberg - Die Kleinen des Kinderchores (Leitung Gerlinde Huber), als Hirten gekleidet, sangen zu Beginn "Wir ziehen daher" und kamen mit ihren Laternen aus der Sakristei zum Altarraum. Nicht weniger anmutig anzuhören waren die Stücke einer Kinderflötengruppe mit Querflöte, Geige und Rhythmusinstrumenten.

Mit einem Vers aus Kindermund verabschiedeten sich die Kleinen und waren dann aufmerksame Zuhörer bei den Beiträgen der Großen. Eine neu gebildete Instrumentalgrupe war breit besetzt mit Geige, Gitarren, Flöten und Klarinetten. Letztere gaben den Ton an in "Amare" von Kathi Stimmer-Salzeder, eine zunächst klagende, orientalisch-jiddisch anmutende Melodie mit schwungvollem Finale unter Konga-Begleitung. Klezmermusik könnte da Pate gestanden haben. Die leiseren Töne spielte ein Flötenduo (Karin Langosch und Hedwig Bichlmaier).

Der gut disponierte Chor des Männergesangvereins (Leitung Klaus Asenbeck) erfreute mit zwei bekannten dreistimmigen Adventsliedern "Auf, auf, ihr Hirten in dem Feld" und "Seht, da kommen von der Weiten" und ließ dann das vierstimmige "O göttliche Liebe" folgen. Den stimmlichen Kontrastklang steuerte am Schluss der gemischte Kirchenchor (Leitung Benno Fenninger) mit zwei sehr eingängigen Liedern aus dem bayerischen Volksmusikarchiv bei. Christine Braun spielte dabei gefühl- und kunstvoll die Begleitung auf der Orgel.

Passende kurze Texte las Beate Asenbeck. Karin Langosch trug Gedanken der neuen EKD-Ratsvorsitzenden Susanne Breit-Kessler zu "Nein zum Palast, Ja zum Stall" vor, in denen sie Mut machen will, dass an Weihnachten nicht alles perfekt sein muss, zu einem Ja zu einer einfachen Welt ohne Idylle. Im von allen gesungenen Schlusslied "Macht hoch die Tür" klang schon christliche Vorweihnachtsfreude an. gth

Kommentare