Größere Nachfrage nach Urnengrabstellen

So sehen Urnengrabstellen aus,die in Neumarkt-St. Veit gut angenommen werden. Deswegen hat sich der Bau- und Umweltausschuss dafür ausgesprochen, diese nach Westen zuerweitern. Enzinger

Bauausschuss der Stadt Neumarkt-St. Veit erweitert Anzahl am neuen Friedhof

Neumarkt-St. Veit – Saubere Grabstellen, nicht übermäßig groß, und gut zu pflegen: Die Stadt Neumarkt-St. Veit wird das Kontingent an Urnengrabstellen am neuen Friedhof erhöhen. „Die Grabstellen werden gut angenommen, deswegen ist eine Erweiterung in Richtung Osten vorgesehen“, kündigte Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) bei der jüngsten Sitzung des Neumarkter Bau- und Umweltausschusses an.

Urnenwand nicht optimal

Dieser hatte sich vor der Sitzung ein Bild auf dem Neumarkter Friedhof gemacht, dabei festgestellt, dass die Urnenwand mit nur noch drei freien Nischen an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Eine Erweiterung der Wand oder eine neue erachtete der Bürgermeister aber nicht für sinnvoll: „Das Problem ist, dass Angehörige keine Möglichkeit haben, etwas hinzustellen, wenn sich die Urnennischen nicht auf Bodenniveau befinden.“ Die Folge sei, dass sich Blumengebinde und Erinnerungsstücke vor der Wand türmen würden.

Da die Erfahrung mit Urnengräbern eine weitaus bessere sei, plane man nun in diese Richtung weiter.

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Thujen müssen Eichen weichen

In diesem Zusammenhang erwähnte Baumgartner, dass schon im ersten Quartal des Jahres umfassende Maßnahmen im Friedhof erfolgt seien, um Grabstellen für eine Erdbestattung zu schaffen. Dafür seien Thujenhecken entfernt und dafür Bäume und Ligusterreihen angepflanzt worden.

Liguster – das war das Stichwort von UWG-Stadtrat und Gartenexperte Michael Lächele. Er warnte vor Liguster als Alternativbepflanzung für Thujen.

Lächele warnt vor Ligusterhecken

„Da bekommen wir das gleiche Problem, weil sie in die Gräber hineinwurzeln!“ Die Trockenphasen würden immer länger, die Wurzeln würden sich ihren Weg suchen und in der Folge würden sich Angehörige beschweren.

Sein Vorschlag: Die Gräber sollten weit genug von Bepflanzungen dieser Art geplant werden.

Einstimmig sprach sich der Bauausschuss für die Erweiterung der Urnengrabstellen aus. Baumgartner ergänzte, dass es wohl nötig sein werde, die Bestattungs- und Gebührensatzung anzupassen.

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