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Gitarrenklänge aus aller Welt in Neumarkt

Phillipe Loli (links) und Leo Giannola schienen beim Spiel mit ihren Instrumenten zu verschmelzen.
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Phillipe Loli (links) und Leo Giannola schienen beim Spiel mit ihren Instrumenten zu verschmelzen.

Neumarkt-St. Veit – Wieder einmal war es der Büchereileitung gelungen, dass ein Musikensemble der Weltspitze in der Rottstadt konzertiert.

Der Südfranzose Phillipe Loli und der Neapolitaner Leo Giannola sind Virtuosen auf der Gitarre und seit Jahrzehnten bekannt durch ihr schöpferisches Mitwirken in namhaften Orchestern und Musikgruppen sowie mit atemberaubenden Konzerten in vielen Großstädten der Welt.

Gäste aus derganzen Region

Als Büchereileiterin An drea Obermaier das Konzert von „Blue Verde“ im Herzoglichen Kasten eröffnete, waren viele der zahlreichen Besucher auch von weit her angereist.

Phillipe Loli, der auch in sehr sympathischer Art die Ansagen machte, gefielen die uralten Holzbalken im Saal des Herzoglichen Kastens. Er beneidete die Neumarkter ein wenig. „So einen schönen Saal gibt es selten. Hier könnt ihr Musik genießen.“

Die Nähe des Publikums zu den Künstlern und die lockere Sitzordnung der Besucher wegen Corona ließen den Saal anfangs eher wie ein privates Kaminzimmer erscheinen. Doch als dann die beiden Künstler „loslegten“, das erste Stück war gleich ein sehr flotter Bossa Nova, da spürte man gleich, warum diese beiden Gitarristen ganze Theatersäle begeistern.

Es folgte im ersten Teil nach einem „Walz“ zunächst ein argentinischer Tango. Es war unglaublich, was diese beiden Künstler auf ihren Instrumenten zauberten. Sie wechselten sich ab in Melodienführung und Begleitung. Das Thema aber interpretierte jeder in seiner ihm eigenen Art. Dadurch erschien jedes Stück vielseitig melodiös. Der Rhythmus war trotz vieler Tempowechsel immer mitreißend. Das kunstvolle und gefühlvolle Spiel verzauberte die Hörer und führte sie in fremde Länder.

Phillipe Loli hat eine markante und sonore Singstimme. Er setzte sie ein bei Liedern aus Kuba, aus Frankreich und anderen Ländern. Natürlich kamen auch eigene Kompositionen zum Vortrag, wie etwa Lolis mediterranes Stück mit Sirtakirhythmus. Stolz verkündete er, dass die „Samba Maria“ von seinem Sohn Julian komponiert war, die er mit seinem Freund Leo schwungvoll improvisierte.

Rumba, Swing und ruhige Lieder

Rumba, Swing und auch manches ruhige Lied hatten die beiden im Repertoire. Alles nahm das Publikum dankend an. Nach insgesamt 14 melodiösen wie rhythmischen Stücken, bei denen die Künstler mit unglaublicher Fertigkeit die Gitarrensaiten zupften, schlugen und strichen, kündeten sie das Ende des Konzertes an. Doch erst mussten die Zugaben „Take Five“ und ein Kurzmix aus Melodien der Comedian Harmonists gespielt und von Loli gesungen werden, ehe das Publikum sie gehen ließ.

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