Generationswechsel bei der KSK: Franz Kriegl reicht den Staffelstab weiter an Stephan Miggisch:

Die neue Vorstandschaft hat die Arbeit aufgenommen, die ausscheidenden Mitglieder wurden verabschiedet, von links: Kassier Alfons Hoferer, Franz Kriegl, zweiter Vorsitzender Lorenz Hausperger, der neue Vorsitzende Stephan Miggisch und Schriftführer Martin Seisenberger. Maier
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Die neue Vorstandschaft hat die Arbeit aufgenommen, die ausscheidenden Mitglieder wurden verabschiedet, von links: Kassier Alfons Hoferer, Franz Kriegl, zweiter Vorsitzender Lorenz Hausperger, der neue Vorsitzende Stephan Miggisch und Schriftführer Martin Seisenberger. Maier

Nach 39 Jahren in der Vorstandschaft gibt Franz Kriegl die Führung in jüngere Hände. Krieger und Soldatenkameradschaft wählt neue Vorstandschaft, Mitgliederzahl liegt konstant bei 110 Personen.

Oberbergkirchen – Franz Kriegl gehört zur KSK Oberbergkirchen wie die Kirche zum Dorf. 39 Jahre hat er den Verein geprägt wie kein Zweiter. Zeitlebens ist er Mitglied, war 24 Jahre erster und 15 Jahre zweiter Vorstand. Viele Feste und Veranstaltungen wurden unter seiner Amtszeit durchgeführt. Hervorzuheben ist das 125-jährige Gründungsfest der KSK im Jui 2002. Bereits bei der letzten Versammlung hatte er angekündigt, dass er sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen werde. Auch Hans Misthilger verabschiedete sich als zweiter Vorsitzender.

In seinem letzten Tätigkeitsbericht der jüngsten Jahreshauptversammlung der KSK in Heimberg erinnerte Kriegl an die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres – von der Teilnahme von Gründungsfesten bei befreundeten Reservistenvereine über Starkbierfesten bis hin zum Besuch von Christbaumversteigerungen reichte die Palette. Zufriedene Mienen gab es nach der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Auch den Ausflug mit dem Kreisverband nach Kiel ließ er nicht unerwähnt. Als wichtige Aufgabe des Vereins sah Kriegl die Organisation des Volkstrauertages.

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Reserviestenbetreuer Hans Misthilger berichtet von den sportlichen Aktivitäten und Erfolgen. Beteiligt hat sich die KSK am Stockschützenturnier in Schönberg, am Hufeisen- und Schafkopfturnier und am Kreispokalschießen.

Vereinskassier Alfons Koferer informierte die Mitglieder über die finanzielle Situation des Vereins. Demnach konnten die Einnahmen im vorigen Jahr die Ausgaben nicht ganz ausgleichen, so dass ein Betrag von 126 Euro der Rücklage entnommen wurde. Das Minus entstand durch den Ausfall der Christbaumversteigerung, die nur alle zwei Jahre statt findet.

Vorsitzender Kriegl führte weiter aus, dass die Zahl der Mitglieder von 110 in den letzten Jahren konstant geblieben sei. Die KSK bestehe aus zwei Veteranen, 76 Reservisten und 32 freiwilligen Mitglieder. Kriegl sprach das Kriegerdenkmal an, es ist sehr verwittert, die Schrift schlecht leserlich, eine Renovierung sei nötig.

Kriegls Reden am Denkmal waren unverkennbar

Die Neuwahlen brachten dann eine Vorstandschaft hervor. Neuer Vorsitzender ist Stephan Miggisch, zweiter Vorsitzender wurde Lorenz Hausperger. Als Kassier wurde Alfons Hoferer und Schriftführer wurde Martin Seisenberger gewählt. Beisitzer sind Karl Jost, Johann Neudecker, Hermann Hering und Gerhard Schenk, Kassenprüfer sind Anton Weichselgartner und Hans Misthilger.

Bürgermeister Michael Hausperger gratulierte der neuen Vorstandsschaft und wünschte viel Erfolg für die Zukunft. Er dankte für die Bereitschaft, Führungsfunktionen im Verein zu übernehmen. Einen besonderen Dank richtete er an den ehemaligen Vorstand Franz Kriegl, der den Verein in den vergangenen 39 Jahren maßgeblich geprägt habe. „Seine Reden am Kriegerdenkmal und Beerdigungen waren unverkennbar!“

Kreisvorsitzender Franz Maier bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit der Kameradschaft, er war beeindruckt von der Feier am Kriegerdenkmal. fma

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