Gemeinsame Sache beim Digitalfunk

Digitalfunk und Feuerwehrwagen: Einige Feuerwehrangelegenheiten hatte der Oberbergkirchener Gemeinderat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung abzuarbeiten.

Oberbergkirchen - Bei der notwendigen Beschaffung von Digitalfunkgeräten soll an der Einkaufsgemeinschaft des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein und des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim teilgenommen werden. Eine gemeinsame Ausschreibung bewirke höhere Abnahmemengen mit dem Ziel eines günstigeren Einkaufspreises für das einzelne Gerät, so der Tenor in der Sitzung.

Anschließend wurde einstimmig beschlossen, einen Mannschaftstransportwagen (MTW) an Stelle eines Mehrzweckfahrzeuges (MZF) für die Freiwillige Feuerwehr Irl zu erwerben. Aufgrund der geringeren staatlichen Förderung für ein MTW wird sich die Gemeinde mit einem Festbetrag von 32500 Euro beteiligen. Darin enthalten ist die staatliche Förderung in Höhe von 10500 Euro. Sämtliche höheren Kosten sind vom Feuerwehrverein zu tragen.

Nachdem in der Gemeinderatssitzung vom September dieses Jahres auch der Erwerb eines MTWs für die Freiwillige Feuerwehr Oberbergkirchen beschlossen wurde, soll nun eine öffentliche Ausschreibung zusammen mit der Feuerwehr Buchbach durchgeführt werden.

Für diese Ausschreibung ist auf Grund einer neuen Rechtslage die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses notwendig. Dieses müsse rechtlich absolut korrekt sein, um nicht nachträglich mit Sanktionen bei der Zuwendungsgewährung belegt zu werden oder gar den Kauf des Fahrzeuges grundsätzlich zu gefährden.

Die Verwaltung von Oberbergkirchen traut sich dies nicht zu und möchte daher trotz der nicht geringen Kosten lieber ein Fachbüro mit der Erstellung beauftragen. Bürgermeister Hausperger strebt daher auch die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Gemeinden an, um die Kosten niedrig zu halten.

Gemeinderatssmitglied Willi Kreck (Die Grünen) wies darauf hin, dass die Feuerwehren sich bei ihren Ansprüchen an die Fahrzeuge nach Möglichkeit weitgehend einigen sollen, um so ebenfalls Kosten einzusparen.

Der Gemeinderat stimmte der Erstellung des Leistungsverzeichnisses durch ein Fachbüro zu. Die Ausschreibung und Angebotsauswertung will die Verwaltung anschließend selbst übernehmen. ai

Kommentare