Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


SATZUNG FÜR GEISELHARTING

Gemeinderat Oberbergkirchen: Nicht mehr Bäume als nötig einzeichnen

Viele Bäume wie hier die Eiche in der Schlossgartenstraße in Oberbergkirchen dürfen nicht gefällt werden, auch wenn sie einem geplanten Bauvorhaben im Weg sind. In Plänen wie zum Beispiel zur Außenbereichssatzung für Geiselharting werden Bäume und weitere Begrünung digital erfasst.
+
Viele Bäume wie hier die Eiche in der Schlossgartenstraße in Oberbergkirchen dürfen nicht gefällt werden, auch wenn sie einem geplanten Bauvorhaben im Weg sind. In Plänen wie zum Beispiel zur Außenbereichssatzung für Geiselharting werden Bäume und weitere Begrünung digital erfasst.
  • vonSabine Gillhuber
    schließen

Bei der Aufstellung der Außenbereichssatzung für den Ortsteil Geiselharting war die im Plan eingezeichnete Begrünung Diskussionsthema, da sie durch die Darstellung als grüne Balken sehr dominant wirkt. Nachdem Bedenken weitgehend ausgeräumt werden konnten, wurde die Satzung einstimmig aufgestellt.

Oberbergkirchen – Bei der Aufstellung der Außenbereichssatzung für den Ortsteil Geiselharting war die im Plan eingezeichnete Begrünung Diskussionsthema, da sie durch die Darstellung als grüne Balken sehr dominant wirkt.

Der Plan sei mit der Naturschutzbehörde bereits abgestimmt und man habe sich bereits auf weniger Begrünung als ursprünglich vorgesehen einigen können, erläuterte Bürgermeister Michael Hausperger (CSU). Michael Thaller, ehemaliger Gemeinderat, nahm als Zuschauer und Betroffener an der Sitzung teil und erkundige sich, warum beim Thema Begrünung nicht bauvorhabensbezogen vorgegangen werde.

Nicht unnötig viele Bäume erfassen

Ein Freiflächengestaltungsplan müsse schließlich mit jedem Bauantrag eingereicht werden. Es sollten nicht unnötig viele Bäume digital erfasst werden, deren Existenz dann nämlich überprüft werden könne.

Bürgermeister Hausperger entgegnete, dass spätestens bei der öffentlichen Auslegung die Naturschutzbehörde Kritik äußern würde, wenn keine ausreichende Begrünung eingezeichnet wird.

Lesen Sie auch: Schnelles Internet im letzten Weiler, aber Kupfer im Ortskern von Oberbergkirchen

Im ungünstigsten Fall müsse der Plan erneut ausgelegt werden. Außerdem würden die grünen Balken, die die Begrünung im Plan darstellen, massiver wirken, als die Begrünung, die tatsächlich gefordert ist. Dies lässt sich den textlichen Festsetzungen entnehmen.

Schutzgut Landwirtschaft darf nicht beeinträchtigt werden

Gemeinderatsmitglied Franz Gottbrecht (CSU) erkundigte sich, inwiefern durch die Außenbereichssatzung das Schutzgut Landwirtschaft beeinträchtigt werde. Bürgermeister Hausperger erklärte, in erster Linie werde dadurch das Bauen erleichtert. Michaela Hölzlhammer vom Bauamt ergänzte, dass mit der Satzung der Flächennutzungsplan nicht mehr gelte. Gemeinderat Willi Kreck (BÜNDNIS 90/Die Grünen) wies darauf hin, dass die Begrünung insbesondere bei den Anwesen eingezeichnet sei, bei denen ohnehin keine Landwirtschaft mehr betrieben werde.

Nachdem die Bedenken weitgehend ausgeräumt werden konnten, wurde die Satzung einstimmig aufgestellt.

Mehr zum Thema

Kommentare