Gemeinde will bei Wohnungen sparen

Lohkirchen – Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung erneut mit dem Einbau von Wohnungen für anerkannte Asylbewerber im ehemaligen Raiffeisengebäude beschäftigt.

Bürgermeister Siegfried Schick (UWG) und der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Georg Obermaier erläuterten den aktuellen Stand der Planung für Heizung, Lüftung, Sanitär und die Elektroplanung.

Allerdings würden nun die Kosten den bisherigen Ansatz überschreiten, weshalb bereits über Einsparungen gesprochen wurde. Unter anderem sollen Duschen statt Badewannen in den Bädern der Wohnungen ohne Kinderzimmer – das wären drei von fünf – vorgesehen werden.

Die Kanalisation (Schmutzwasser und Regenwasser) soll um das Gebäude geführt werden bis in den Pfarrhof, um bei Bedarf später auch die Gebäude im Pfarrhof anschließen zu können. Der Wasseranschluss ist bereits vorgesehen für das benachbarte Pfarrhaus. Der Standort für den Sickerschacht ist nahe des Heizgebäudes geplant, allerdings so, dass er im Falle des Neubaues von Garagen nicht behindert.

Bezüglich der Deckenverstärkung des Hackschnitzelbunkers von 16 auf 30 Tonnen wird bezweifelt, ob diese Belastung tatsächlich erreicht werden kann. Begründung: Ein Lkw werde stets nur mit einer Achse die Fläche befahren. Bevor der Rat eine Entscheidung trifft, sollen noch die genauen Mehrkosten ermittelt werden.

Im Ergebnis einigt sich der Gemeinderat schließlich einhellig darauf, dass auf Basis der bisherigen Planungsergebnisse weiter geplant werden soll. je

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