Gemeinde und KSK Schönberg ehren Zeitsoldat Matthias Lanzinger für Friedenseinsatz in Mali

Anerkennung für einen Menschen, der von einer Friedensmission zurückgekehrt ist, von links: Bürgermeister Alfred Lantenhammer, Hans Rambold (Oberstleutnant der Reserve der Gebirgsjägerbrigade 23), Zeitsoldat Matthias Lanzinger und KSK-Vorsitzender Josef Gebler. Angermeier

Für die Gemeinde Schönberg und die KSK Schönberg war es eine Ehre und eine Freude zugleich, den Schönberger nach seinem Friedenseinsatz in Mali wieder wohlbehalten und gesund in seiner Heimatgemeinde zu begrüßen.

Schönberg – Der junge Soldat auf Zeit war für ein halbes Jahr in den Monaten von April bis Oktober im Auslandeinsatz der Bundeswehr in Mali eingesetzt.

Der Einsatz in dem westafrikanischen Land, gezeichnet von Armut und Hunger, gilt als Problemzone in der Sahelzone und bildet die größte Auslandsmission der Bundeswehr neben dem Einsatz in Afghanistan.

Das Land ist praktisch ohne Regierung und wird immer wieder von Rebellengruppen und Terroristen beherrscht – Matthias Lanzinger schilderte in einer eindrucksvollen Power-Point-Dokumentation seine vielfältigen Eindrücke während seines Friedenseinsatzes. In einer Objektschutz-Kompanie eingesetzt berichtete der Zeitsoldat über die Ausrüstung im Lager, von Einsätzen außerhalb des Lagers und über die Bemühungen der Stabilisierungsmaßnahmen der rund 900 in Mali eingesetzten Soldaten. Bereitwillig beantwortete Matthias Lanzinger die vielfältigen Fragen der interessierten Zuhörer.

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Für Bürgermeister Alfred Lantenhammer und KSK Vorstand Josef Gebler gab es mehrere Gründe für diesen Empfang: Die Gemeinde und die KSK Schönberg wollen den Dank und die Anerkennung für diesen Friedensdienst in Mali zum Ausdruck bringen und damit generell auch der Polizei und den Sicherheitskräfte die nötige Anerkennung zukommen zu lassen. Die Weltgeschichte in ihrer Realität gehe auch an der Gemeinde Schönberg nicht vorbei.

Der Empfang, so die Veranstalter, sollte die Verbundenheit mit der Gebirgsjägerbrigade Reichenhall zum Ausdruck bringen. Es war der KSK und der Gemeinde ein Anliegen, die Bundeswehr mehr in die Mitte der Gesellschaft zu stellen und im Gespräch zu bleiben, betonten die Redner. ann

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