Garage nicht mit dem Denkmalschutz vereinbar

Zangberg – Erneut hatte sich der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung mit einem Antrag auf Genehmigung einer Doppelgarage in der Hofmark zu befassen.

Obwohl bei einem Ortstermin im Frühjahr sowohl das Landratsamt als auch Dr. Hildegard Sahler vom Landesamt für Denkmalpflege dem Vorhaben aus denkmalschutzrechtlicher Sicht negativ gegenüber standen, wurde ein Antrag eingereicht.

Seitens mehrerer Gemeinderäte wurde die ungünstige Zu- und insbesondere Ausfahrsituation angeführt, da diese am „Klosterberg“ liegt. Christian Braun (WVZ) sagte dazu, er habe gerade erst heute wieder bemerkt, wie eng es dort sei, wenn das Kloster beliefert wird. Selbst wenn hier eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde gilt, sei das Ausfahren an dieser unübersichtlichen Stelle zu gefährlich, meinte Thomas Rauscheder.

Die Einschätzung des Landesamts für Denkmalpflege teilte Josef Buchner uneingeschränkt, lag doch gerade auf dem Bereich der Hofmark ein besonderes Augenmerk der Dorferneuerung, dem auch durch den kostenintensiven Neubau der Bräuhausgartenmauer in der alten Form vor vier Jahren Rechnung getragen wurde.

Da auf dem betreffenden Grundstück durchaus Platz für einen anderen Standort von Garagen vorhanden ist, wurde dem Antrag einstimmig das gemeindliche Einvernehmen verweigert. hua

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