Die Freizeit gehört der Familie

Zielstrebigkeit nennt Michael Kulhanek als seine wichtigste Charaktereigenschaft. Foto re
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Zielstrebigkeit nennt Michael Kulhanek als seine wichtigste Charaktereigenschaft. Foto re

Der Bürgermeisterkandidat der CSU Neumarkt-St. Veit ist mit 24 Jahren der jüngste Bewerber um einen Rathaussessel im Landkreis. Politische Unerfahrenheit will Michael Kulhanek mit sozialer Kompetenz wettmachen.

Neumarkt-St. Veit - "Weil ich unvoreingenommen an die Herausforderungen herangehe und vielleicht auch eine andere Blickrichtung einschlage, deswegen halte ich mich für einen guten Bürgermeister", findet Michael Kulhanek. Von frischem Wind spricht der gebürtige Eggenfeldener und dem Aufbrechen von Strukturen. "Ich bin ein Typ, der sich Ziele setzt und diese mit aller Kraft zu erreichen sucht", sagt Kulhanek, dessen Zielstrebigkeit sich in der beruflichen Vita widerspiegelt. Er besuchte in Neumarkt-St. Veit die Grundschule, die Mittelschule und hat dort auch seine mittlere Reife gemacht. Es folgte eine Ausbildung zum Erzieher und die fachgebundene Hochschulreife. Seit Herbst 2011 studiert er Soziale Arbeit in Landshut, wo er seinen Bachelor machen will. "Dieses Ziel werde ich ohne Bürgermeisteramt im Vollzeitstudium oder mit Bürgermeisteramt im Teilzeitstudium erreichen", erläutert Kulhanek seine Pläne.

Das Ehrenamt kommt beim CSU-Bürgermeisterkandidaten nicht zu kurz, besonders in der Kirche ist Kulhanek engagiert. Seit 15 Jahren ist er Ministrant, seit vier Jahren sitzt er als Jugendvertreter im Pfarrgemeinderat. "Durch diese Tätigkeiten habe ich Kontakt zu den unterschiedlichen Generationen." Von sozialer Kompetenz spricht der CSUler, die einen guten Bürgermeister auszeichne. Vor einem Jahr begann Kulhanek sein Engagement bei der CSU, im Oktober vergangenen Jahres hat er der Ortsgruppe der Jungen Union neues Leben eingehaucht.

Zeit für sich - die ist rar. "Diese Zeit verbringe ich sehr oft bei meiner Familie, bei meiner sechsjährigen Nichte und meinem zweijährigen Neffen." Er sei ein Kindernarr, "ich bin mir für keinen Blödsinn zu schade." Und die eigene Familienplanung? "Im Moment gibt es keine bessere Hälfte, aber das kann ja noch werden."

Um den Kopf frei zu bekommen, steigt er auf sein Radl und streift durch die Umgebung. Liebe zur Heimat auf der einen Seite, Fernweh auf der anderen: Neben Südengland, Teilen der Tschechhei, "der Heimat meiner Vorfahren", Brüssel und Frankreich habe ihn besonders die ewige Stadt Rom beindruckt. Sein Traum: "Eine Weltreise mit einigen Freunden mit dem Rucksack."

An Neumarkt-St. Veit schätzt er die Struktur einer Stadt und die ländliche Lage. "Dazu haben wir ein ausgeprägtes gesellschaftliches Leben. Die vielen Vereine, die zahlreichen Veranstaltungen und die geselligen Menschen sind für mich ein Sinnbild für unserer Stadt." Als neuer Bürgermeister möchte er seine Heimat ebenso prägen. je

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