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Maßnahmen für die Verkehrssicherheit

Freistaat, Kreis, und Stadt Neumarkt investieren rund 2,8 Millionen Euro in Infrastruktur

Beim Spatenstich (von links): Simon Scheibl, Geschäftsbereichsleiter LRA, Vertreter der Baufirma Brandl, Landrat Maximilian Heimerl, Bürgermeister Erwin Baumgartner, Karl-Heinz Stocker, Verkehrssachbearbeiter Polizei Mühldorf, Robert Sagstetter, Ing.-Büro Behringer, Robert Martínez, Kreistiefbauverwaltung des Landkreises Mühldorf.
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Beim Spatenstich (von links): Simon Scheibl, Geschäftsbereichsleiter LRA, Vertreter der Baufirma Brandl, Landrat Maximilian Heimerl, Bürgermeister Erwin Baumgartner, Karl-Heinz Stocker, Verkehrssachbearbeiter Polizei Mühldorf, Robert Sagstetter, Ing.-Büro Behringer, Robert Martínez, Kreistiefbauverwaltung des Landkreises Mühldorf.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Die Maßnahme dient der Verkehrssicherheit, erklärte Landrat Maximilian Heimerl (CSU) zu einer wohl größten Straßenbaumaßnahmen des nördlichen Landkreises in den letzten fünf Jahren. Zum Spatenstich trafen sich die Vertreter der Behörden und der beteiligten Firmen in Frauenhaselbach.

Neumarkt-St. Veit – „Bei der Verkehrssicherheit darf es keine Abstriche geben“, betonte Mühldorfs Landrat und wies auf die starken Mängel der in die Jahre gekommenen Kreisstraße Mü 1 hin. Dieser Zustand entspräche nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. Diese zwei Kilometer bis zur Landkreisgrenze Landshut werden also praktisch nach geltenden Richtlinien erneuert.

6400 Quadratmeter zusätzlicher Grund

Dazu war 6400 Quadratmeter Grunderwerb nötig. Hier dankte der Landrat vor allem den Anliegern, die nach zum Teil schwierigen Verhandlungen am Ende dann doch dazu bereit gewesen seien, diese notwendige Maßnahme zu ermöglichen. Einige von ihnen wohnten der Feierlichkeit dieses Baubeginns bei.

Bauabschnitt Oberwiesbach bis Frauenhaselbach bereits in Arbeit

Damit die Anliegern beim Ausbau und durch die Umleitungsstrecken nicht zu stark belastet und eingeengt werden, erfolgt der Vollausbau in zwei separaten Schritten und in zeitlich getrennten Bauabschnitten. Der Bauabschnitt von Oberwiesbach bis Frauenhaselbach begann ja schon am 31. Mai und soll bereits im September für den Verkehr freigegeben werden.

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Verkehrsfreigabe noch vor Weihnachten

Im direkten Anschluss ab Ende September bis Mitte Dezember läuft dann der zweite Bauabschnitt bis zur Landkreisgrenze. Die Verkehrsfreigabe ist noch vor Weihnachten geplant. Restarbeiten werden sich wohl bis zum Frühjahr 2022 erstrecken.

Regierung will in Zeiten von Corona die Wirtschaft ankurbeln

Die Kosten sind enorm. Nach Angaben des Landkreischefs werde die Baumaßnahme ein Volumen von 2,3 Millionen Euro erfordern. Das könne der Landkreis nicht allein schaffen. Doch es gibt finanzielle Unterstützung vom Freistaat. Weil die bayerische Regierung in Zeiten von Corona die Wirtschaft ankurbeln will, unterstützt sie diese Maßnahme mit rund einer Million Euro.

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Breitbandrohre werden mitverlegt

Landrat Heimerl und Neumarkt-St. Veits Bürgermeister Erwin Baumgartner (UWG) zeigten sich einig darüber, dass es vorteilhaft gewesen sei, in diese Baumaßnahme die an dieser Strecke einmündende Ortstraße von Frauenhaselbach und Oberndorf mit auszubauen. Das Stadtoberhaupt erläuterte, dass zum 415 Meter langen Ortsstraßenausbau Oberwiesbach und Teilstück Oberndorf gleichzeitig Breitbandrohre in Höhe von 152.000 Euro verlegt werden.

Leerrohr zu jedem Grundstück

Innerorts Oberwiesbach komme zu jedem Grundstück ein Leerrohr. Die Kosten für die komplette Straßensanierung allein belaufen sich auf rund 183.000 Euro.

Deckenausbau kostet 125 000 Euro

Der vollständige Deckenausbau in Frauenhaselbach wird 125.000 Euro ausmachen. Außerdem erfolgt bei der Stichstraße von Westen Richtung Kirche ebenso ein neuer Asphaltbelag, der alte wird entfernt. Der Asphalteinbau selbst erfolgt mit der Kreisstraße Mitte August. Die Verwaltung wird die Anlieger rechtzeitig anschreiben.

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