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Sportvereinsvorsitzender sucht Nachfolger

Franz Huber spricht im Interview über seine langjährige Tätigkeit und warum er aufhört

Vorsitzender Franz Huber kandidiert nicht mehr. Er sieht es als sinnvoll an, dass jemand Jüngeres übernimmt.
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Vorsitzender Franz Huber kandidiert nicht mehr. Er sieht es als sinnvoll an, dass jemand Jüngeres übernimmt.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Niederbergkirchen – Der Sportverein Niederbergkirchen könnte demnächst ohne Führung dastehen, denn der bisherige Vorsitzende Franz Huber will nicht weitermachen. Gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger spricht er über seine Gründe und die möglichen Folgen.

Herr Huber, Sie waren zwölf Jahre Vorstand des SV Niederbergkirchen. Woran erinnern Sie sich am liebsten?

Franz Huber: Ich bin schon seit fast fünfzig Jahren im Verein, angefangen als 10-jähriger Fußballer durchgehend durch alle Altersstufen im Fußballbereich bis hin zu den alten Herren. Als junger Spieler im Herrenbereich war ich einige Jahre zusammen mit Wast Bichler Schülertrainer. Mit vielen bin ich heute noch freundschaftlich verbunden. Wir hatten Spaß bei unzähligen Veranstaltungen, Zusammenhalt innerhalb der einzelnen Abteilungen und diskutierten verschiedene Meinungen in Sitzungen. Und mich freut die Vereinstreue unserer Mitglieder; vor allem jetzt in der Zeit der Pandemie.

Was haben Sie als Vorstand erreicht, was sollte noch geändert werden?

Huber: Als ich 2009 den Verein übernommen habe, gab es schon die fünf Abteilungen, die bis heute noch aktiv sind. In meiner Zeit haben wir die Form und den Zeitpunkt unserer traditionellen Weihnachtsfeier geändert, da das Interesse und der Zuspruch zu der ursprünglichen Feier nur noch sehr mäßig waren. Hier gibt es Spielraum für Verbesserungen. Das gilt auch für unseren Faschingsball. Es findet in Niederbergkirchen nur ein einziger Faschingsball statt, der jedoch wenig Anklang findet. Besonders wichtig sind und bleiben uns unsere Mitglieder. Die passiven sichern mit ihren Beiträgen die finanzielle Grundlage des Vereins. Und natürlich unsere Ausbilder, weil nur durch sie ein geregelter Sportbetrieb möglich ist. Sie besuchen Lehrgänge und sind immer auf dem neuesten Stand.

Unsere 50-Jahr-Feier war ein absolutes Highlight in meiner Amtszeit. Angefangen von der ersten Besprechung mit Ideensammlung bis hin zum eigentlichen Fest war dieses von allen Beteiligten der einzelnen Abteilungen an Engagement und Vorfreude auf das Fest nicht zu überbieten. Das ist für mich bis heute schwer in Worte zu fassen.

Warum wollen oder können Sie nicht weitermachen?

Huber: Wer so lange Vorsitzender ist wie ich, könnte aus Routine Fehler machen, die er selbst gar nicht merkt. Ein junger Vorsitzender hat eine neue Sicht für Dinge, neue Lösungsansätze und Konzepte, unter anderem im Bereich digitaler Auftritt des Vereins. Seit 2018 suche ich einen solchen Nachfolger.

Was geschieht, wenn sich in der außerordentlichen. Mitgliederversammlung im März kein neuer Vorsitzender findet?

Huber: Ich will und kann das Amt nicht mehr ausführen. Ich werde bestimmt zurücktreten. Dann ist der Verein ohne Führung.

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