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Schwimmmeister ziehen Bilanz

Es war ein heißer Sommer in der Stadt: 36.000 Gäste suchen Abkühlung im Neumarkter Freibad

Stolz zeigen die Bademeister ihren großen Technikraum, wo sie die Geräte, Maschinen und Apparate beherrschen wie zwei Ingenieure.
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Stolz zeigen die Bademeister ihren großen Technikraum, wo sie die Geräte, Maschinen und Apparate beherrschen wie zwei Ingenieure.
  • Karlheinz Jaensch
    VonKarlheinz Jaensch
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Der Herbst kündigt sich mit überraschend kühlen Temperaturen an. Das Neumarkt-St. Veiter Schwimmbad ist seit Anfang September geschlossen, nur die beiden Bademeister befinden sich in der großen Anlage und machen das Bad winterfest. Ihr Rückblick fällt zufrieden aus.

Neumarkt-St.Veit – „36.000 Besucher zählten wir dieses Jahr. Das ist etwas mehr als das Jahr davor. Besucherrekord war am 19. Juni. An diesem Sonntag zählte der Kassenautomat 1100 Badegäste“, berichtet Helmut Perzlmeier, wenn er die Zahlen des Sommers von 2022 Revue passieren lässt.

Hitze hilft beim Sparen von Gas

Man erinnert sich, dass dies einer der heißesten Sonntage war – in einem sowieso trockenen und manchmal sehr heißen Sommer.

Die Hitze half natürlich sparen. Die Photovoltaikanlage lieferte nämlich auch im zweiten Jahr ihres Bestehens zur 25 Grad Celsius hohen Wassertemperatur einen Großteil der Energie. Das Gas lief also auf „Sparflamme“, was die Beheizung der Becken betrifft. Und das, ohne dass die Badegäste Abstriche bei der Temperatur in den Becken in Kauf nehmen mussten: Das Kinderbecken sei sogar auf 29 Grad Celsius eingestellt gewesen, berichten die beiden Bademeister.

Sturm hat Verwüstung angerichtet

„In der Zeit vom 10. Mai bis zum 11. September, dem letzten offenen Tag, mussten wir nur einmal zusperren: Am Pfingstmontag holten wir riesige Äste, Zweige und Blätter aus den Becken. Ein Sturm hatte so gewütet, dass wir den ganzen Tag brauchten, um alles in Ordnung zu bringen.“ Auf der anderen Seite kam in diesem Sommer nur viermal die Schlechtwetterregelung zur Anwendung, wo für die „harten“ Schwimmer vormittags und nachmittags je zwei Stunden geöffnet wurde.

Gäste haben sich an die Regeln gehalten

„Es freut uns, dass die Saison wieder unfallfrei verlief. Überhaupt waren die Gäste immer vernünftig und hielten sich an die Regeln.“, fasst Bademeister Andreas Schwertfeger die vergangenen Monate mit zufriedener Miene zusammen. Nur ein paar Bienenstiche hätte man kühlen müssen, meint er. Neben den Attraktionen im Erlebnisbecken bewährte sich im Schwimmbecken das „Rundumschwimmen“ zwischen zwei Bahnen. Weitere Angebote kamen vom TSV mit den wöchentlichen Aquafit-Programmen und von der Vhs das Schwimmtraining für Kinder. Die Bademeister selbst unterrichteten in sieben Lehrgängen 50 Schwimmanfänger bis zum Seepferdchen.

Technik hält die komplette Saison

Richtig glücklich sind die Bademeister, dass während der Saison kein Ausfall in der umfangreichen Technik vorkam. Dort sind Arbeiten nötig, die die Badegäste nicht zu sehen bekommen. Die Einstellungen und Überwachungen der Temperatur, der Wassermischung, des Drucks und mehr erfordern laufende Kontrolle und Wartung, auch in den Abendstunden.

Und so ist nicht nur Petrus für eine gelungene Badesaison verantwortlich. Auch die Bademeister leisten ihren Teil dazu.

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