Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


In erster Linie Verkehr

Die „30“ führt in einigen Straßen von Neumarkt-St. Veit ein Schattendasein – weil sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Blitzen bringt nur bedingt was, weil in sozialen Netzwerken davor gewarnt wird. nz

Parkprobleme, Temposünder und Gehsteigbehinderung – den meisten Kummer bereiten den Bürgern aus Neumarkt-St. Veit Verkehrsangelegenheiten. Ihren Unmut können sie im Hinweiskasten der Stadt loswerden.

Neumarkt-St. Veit – Was beschäftigt die Neumarkt-St. Veiter Bürger am meisten? Das können sie seit einigen Jahren über Hinweis- beziehungsweise Meckerzettel im Rathaus melden. „90 Prozent betreffen Verkehrsangelegenheiten“, klärte Bürgermeister Erwin Baumgartner der Bürgerversammlung im Fruhmannhaus auf.

Geschwindigkeitsüberwachungen waren an mehreren Stellen angeregt worden. Etwa am südlichen Ortseingang am Staudacher Berg (Altöttinger Straße) oder am westlichen Ortseingang in der Ampfinger Straße Höhe Edeka und Rossmann, wo alternativ eine Fußgängerampel für Sicherheit sorgen könnte. Auch im Norden wird wohl gerast, weswegen das Tempo an der Elsenbacher Straße überwacht werden sollte, so der Wunsch. Eine Überquerungshilfe auf Höhe des Wasserwerkes stand ebenfalls auf der Wunschliste.

Dann wurde noch ein Blitzer in der Georgistraße gefordert, wo maximal 30 Kilometer in der Stunde erlaubt sind. Die Forderungen seien schön und gut, meinte dazu Baumgartner. „Doch bringt uns die ganze Blit zerei nichts, wenn gleichzeitig in den sozialen Netzwerken davor gewarnt wird!“

Das sei aber nicht das größte Ärgernis. Dazu zählt Baumgartner nämlich das Parken auf Gehwegen, wie sie immer wieder in der Altöttinger Straße, in der Birkenstraße und in der Georgistraße gemeldet werden. „Eine Todsünde, das geht gar nicht!“

Sind es keine Fahrzeuge, dann würden Radfahrer auf den Gehwegen an der Bahnhofstraße fahren, heißt es weiter. Das Parken in der Schillerstraße stelle genauso ein Problem dar wie am Schloss Adlstein, wo die Parkplätze immer belegt seien, so der Vorwurf. Anwohnerausweise wurden angeregt. Grundsätzlich wurden Sträucher bemängelt, die nicht zurückgeschnitten würden und deswegen in die Gehwege reinhängen, die darüber hinaus im Winter oftmals nicht geräumt würden.

Ein Thema war die Mengenbegrenzung für Grüngut am Wertstoffhof und die Beleuchtung der Baumburggasse wurde angeregt. Ja, sogar über „Geisterfahrer“ lagen Beschwerden vor: In der Wintermeierstraße habe es offensichtlich schon unliebsame Begegnungen gegeben, obwohl es sich um eine Einbahnstraße handelt. Eine automatische Schranke, wie als Lösung vorgeschlagen wurde, wird es wohl nicht geben, deutete Baumgartner schmunzelnd an.

Die pfeifenden Züge der Rottalbahn stören wohl vor allem die Anlieger am Bahngleis. Man könne doch die Warnsignale der Bahn entweder durch eine neue Bahnschranke für unnötig erklären oder gleich eine Unterführung bauen. je

Kommentare