Erharting: Nachruf auf Anna Weingartner

Anna Weingartner †

Erharting – Unter großer Anteilnahme wurde Anna Weingartner aus Rohrbach in Erharting zu Grabe getragen.

Pfarrvikar Piotr Wandachowicz hielt Rückblick auf die Lebensstationen der Verstorbenen.

Anna Weingartner wurde am 26. Dezember in Rohrbach, Erharting, geboren. Die Volksschule besuchte sie sieben Jahre in Erharting. Anschließend wechselte sie in die Sonntagsschule. Zu dieser Zeit wurde Sie auch mit den Schrecken des Krieges konfrontiert. Nach der Schule blieb sie zu Hause und arbeitete bis an ihr Lebensende auf dem Hacklhof mit. Anni Weingartner führte ein ruhiges und bescheidenes Leben. Mit 20 musste sie einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, als ihr Vater mit nur 51 Jahren an den Folgen eines Wespenstiches starb. In den darauf folgenden Jahren, war sie für ihre Neffen und Nichten wie eine zweite Mutter und später auch für die Großnichten und Großneffen wie eine Oma. Sie pflegte ihre Mutter und ihre Tante bis zu deren Tod. Ann Weingartner zeichnete ein hervorragendes Gedächtnis aus. Sie vergaß auch nie einen Geburtstag oder Namenstag, ihrer großen Verwandtschaft. Lesen war ein großes Hobby von ihr, vor allem die tägliche Tageszeitung war ihr wichtig.

Ihre große Freude war der Garten, in dem sie bis zum letzten Jahr noch aktiv war. Ein besonders Anliegen war ihr auch der sonntägliche Kirchgang. Mit 85 Jahren erlitt sie einen Herzinfarkt, von dem sie sich gut erholte. Im vergangenen Jahr musste sie sich mehreren schweren Operationen unterziehen. Von diesen Strapazen erholte sie sich nicht mehr und verstarb, versehen mit der Krankensalbung im Klinikum Neuperlach. stn

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