Nachruf

Georg Weichselgartner aus Erharting verstorben

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Erharting – Die Familie Weichselgartner verliert einen fürsorgenden Familienvater und das Dorf Erharting ein fröhliches und zuverlässiges Vereinsmitglied.

Am Montag, 30. November, verstarb Georg Weichselgartner. Meist traf man ihn zu Hause in der Ödmühle bei Erharting beim Holzmachen und Holzstapeln an. Dieses Bild hat sich wohl so manchem Erhartinger unvergesslich ins Gedächtnis gebrannt.

Wann immer es ihm möglich war, hat sich Georg Weichselgartner umdas Zuhause der Seinen gekümmert und im Haus und Garten für Ordnung gesorgt. Das Haus in der Ödmühle hat er gemeinsam mit seinem Bruder Anton neben dem elterlichen Anwesen gebaut, später hat er es mit einem Anbau noch erweitert.

Er wuchs mit zwei älteren Schwestern, Maria und Anne, auf. Und nach ihm folgten noch drei jüngere Brüder, Anton, Erich und Martin. Mit seinen Geschwistern verband ihn stets ein enges Verhältnis und zeit ihres Lebens halfen sie sich gegenseitig aus. 1934, am 17. Februar, wurde er in Erharting geboren. Dort ging er auch zur Schule.

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Danach erlernte er den Beruf des Schreiners bei Simon Mooshuber in Niederbergkirchen. Mit sehr gutem Erfolg schloss er seine Lehrjahre ab. Ihn interessierte auch der Beruf des Keramikers und Kachelformers. Diesen Beruf lernte er bei der Firma Pöllmann in Mühldorf-Hölzling. Dort traf er auch seine spätere Frau Margit Paulmeier. Letztendlich entschied er sich aber für den Schreinerberuf und arbeitete im Möbelhaus Viola am Stadtplatz Mühldorf. In den letzten 25 Jahren seines beruflichen Lebens war der begabte Handwerker als Hausmeister im Krankenhaus Mühldorf beschäftigt.

Margit Paulmeier heiratete er am 12. Oktober 1963 in der Pfarrkirche in Erharting. Mit ihr hatte er drei Kinder: Lydia, Christine und Georg. Seine Familie bildete den Mittelpunkt seines Lebens. Nahm er sich Zeit für sich, liebte er es, zu den wöchentlichen Proben des Männergesangsvereins in Erharting zu gehen. Auch im Stockschießen war er ein gern gesehener Freund und Kollege, der seiner Mannschaft so manchen Sieg einholte. Nun wurde Schorsch, so wie er in seiner Familie genannt wurde, in den Kreis seiner verstorbenen Eltern und seiner verstorbenen Geschwister Anton Weichselgartner und Maria Panzer aufgenommen. fuh

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